Passt wie die Faust aufs Auge. Über die logische Trainerwahl des SC Zwettl.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 04. Dezember 2019 (01:46)

Der SC Zwettl hat einen Verantwortlichen für den sportlichen Bereich gesucht und mit Helmut Lamatsch stand ein fähiger Mann parat. Die Braustädter wollten außerdem einen Taktikfuchs auf die Trainerbank setzen und mit Lukas Meisner war gerade ein absolut positiv Fußballverrückter frei. Die große Überraschung in der Trainerfrage ist also ausgeblieben, weil die Antwort darauf wie die Faust aufs Auge passt.

Es ist davon auszugehen, dass der Verein die nötigen Mittel zur Verfügung stellen wird, um den Ideen und Vorstellungen der beiden Neuen auch gerecht zu werden. Kurzfristig sollte damit der Abstieg verhindert und Zwettl längerfristig zu einer Spitzenmannschaft in der Landesliga geformt werden, wie es die Möglichkeiten des Vereins grundsätzlich zulassen. Was Lamatsch und Meisner in der Saison 2018/19 mit dem bekanntermaßen beschränkten Spielraum in Waidhofen gelungen ist, mögen sie am Edelhof gerne wiederholen oder sogar übertreffen.

Die Fans des SC Zwettl dürfen zurecht hoffnungsvoll sein, müssen sich aber in Geduld üben, denn übertriebene Erwartungen wurden in der Vergangenheit nur enttäuscht. Es wird im angemessenen Tempo schon bergauf gehen.