Tore sind auch jetzt Gold wert. Maximilian Köpf über ein Monat Vorbereitung bei den Waldviertler Landesligisten.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 21. Februar 2018 (05:00)

Das Wetter im Waldviertel lässt den sportbegeisterten Fan derzeit zwar mehr ans Skifahren denken als ans Fußballspielen. An den jüngsten Vorstellungen der Waldviertler Landesligisten konnte man sich aber auch bestens erwärmen. Vor allem die Darbietungen der Offensivreihen stimmen optimistisch.

52 Tore brachten diese in den vergangenen zwei Wochen zustande. In den insgesamt zwölf Spielen blieb nur Waidhofen etwas zurück (drei Tore), wobei Karabakh (0:3) als jüngster Gegner aber eine Mammutaufgabe war. Zwettl machte neun Tore, Gmünd acht, Amaliendorf zwölf und Schrems überhaupt 20 (allein 14 in der Vorwoche). Demgegenüber standen übrigens auch nur 17 Gegentore.

Ja, die Leistungen in der Vorbereitung kann man nie 1:1 auf die Meisterschaft umlegen, weil die psychologischen Faktoren ganz andere sind. Ja, man weiß auch nie, wie viel der Gegner, obwohl namentlich vollzählig, probiert hat und vielleicht deshalb nicht sattelfest war. Ja, die Kantersiege gab es stets gegen unterklassige Gegner. Aber, wie Schrems-Sportchef Herbert Zimmel schon sagte: Die Tore muss man auch erst einmal machen. Die Chancenauswertung dürfte passen. Und für die Moral und das Selbstvertrauen sind solche Siege ohnehin Gold wert.