Vor der Pause anschreiben. Über eine kritische Phase in der Saison der Nordmänner.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 11. Dezember 2019 (00:34)

Zum ersten Mal in der bisher erfolgreichen Saison erlitten Waldviertels Volleyballer in den letzten zwei Wochen einen echten Dämpfer. Ausgangspunkt war die schwer zu verarbeitende Niederlage gegen Craiova, die das Aus im Europacup bedeutete.

Elf Stunden Hinfahrt, um sich nach einem Sieg im Hinspiel mit leeren Händen und hängenden Köpfen wieder in den Bus zu setzen, hinterlässt auch bei abgebrühten Profi einen Knacks.
Der Grund für das folgende Mini-Formtief ist die Verletzungsmisere der Nordmänner, die nicht mal eine Fußballmannschaft mit dem naturgemäß deutlich größeren Kader kaltlassen würde. Wenn nicht falsches Training oder Überbelastung für die zahlreichen Blessuren verantwortlich sind, sondern einfach der willkürliche Verletzungsteufel wütet, sind die Vereine machtlos. Damit die Saison in dieser kritischen Phase nicht kippt, müssen die Waldviertler in den zwei Spielen vor der Weihnachtspause anschreiben.

Wie sie dem Problem künftig entgehen? Indem sie weiterhin vielversprechende Talente großziehen, wie jene, die in der Landesliga sogar einen Tabellenführer ziemlich alt aussehen lassen und bald auch die Lücken in der ersten Mannschaft schließen.