Wer schnell ist, hat früher Ruhe. Über die hektische Transferzeit zweier Zwettler Gebietsligisten.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 12. Februar 2020 (01:00)

Nicht gerade reibungslos verlief die Schlussphase der Transferzeit aus Sicht der Zwettler Gebietsligisten Groß Gerungs und Echsenbach. Bei den einen war der geholte Spieler am Ende gar nicht einsatzberechtigt und musste im letzten Moment wieder ersetzt werden. Die anderen blieben zwar von solchen Überraschungen verschont, zogen sich dafür aber Unmut aus den eigenen Reihen zu – und sahen sich am Ende den Abgängen zweier wichtiger Eigenbauspieler gegenüber, auf die zu reagieren in der kurzen Zeit nicht mehr möglich war.
Wer diesem Treiben entgehen will, muss fast schon während der Meisterschaft mit der Planung anfangen, um gegen Ende der Herbstsaison Nägel mit Köpfen machen zu können. Zufriedene Spieler sind im Winter ohnehin kaum von ihren Vereinen loszueisen und wechselwillige haben die Qual der Wahl. Das macht sie für Vereine weder einfach noch billig zu kriegen.
Eine echte Verstärkung bekommen die Verantwortlichen dann oft nur noch im benachbarten Ausland und ebenfalls mit dem nötigen Kleingeld. Wer seine Hausaufgaben nicht früher erledigt hat, muss das Spiel aber mitmachen, sofern er im Frühjahr überleben will. Vor allem dann, wenn die sportliche Lage nach der Hinrunde nicht allzu rosig ist.