Wer zu spät ist, geht leer aus. Über die Vorteile für „frühe Vögel“ am Transfermarkt.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 15. Mai 2019 (01:00)

Die Waldviertler Gerüchteküche brodelt. Hier soll ein Spieler beobachtet worden sein, da bereits Gespräche führen und dort überhaupt schon unterschrieben haben. Und das, obwohl fast überall noch fünf Runden zu spielen sind. Möglich machen es erste Entscheidungen in den Auf- und Abstiegskämpfen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Oder: Wer jetzt schon weiß, wo die Reise ab Sommer hingeht, hat den großen Vorteil, dass die besten Rosinen am Transfermarkt noch nicht herausgepickt wurden.

In Zwettl trifft das auf den SC zu. Seit der Klassenerhalt fixiert ist, laufen die ersten Gespräche und könnten schon ab nächster Woche spannende Entscheidungen zutage bringen. Über die Bezirksgrenzen hinaus sind die Blicke auf Schrems und Waidhofen gerichtet. Die Granitstädter dürfen den Meistersekt einkühlen und an einem schlagkräftigen Team basteln, die Thaya-städter komplettieren das Waldviertler Trio im Transfer-Derby.

Andere Teams würden zwar gerne noch im Abstiegskampf stecken, sind sich ihres Schicksals aber schon bewusst. Ein Nachteil muss das nicht sein. Wer jetzt noch keine Planungssicherheit hat, wird sich im Juni deutlich schwerer tun. Und damit auch im Kampf um den Wiederaufstieg.