Wieder weniger Legionäre. Maximilian Köpf liest Trends aus den Transfer-Aktivitäten der Vereine heraus.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 24. Januar 2018 (05:00)

Fast zwei Wochen ist das Transferfenster im Amateurkick noch offen. Dass sich bis zum 6. Februar noch viel ändert, damit ist jedoch nicht mehr zu rechnen. Wer viel am Einkaufszettel hatte, hat schon zugeschlagen. Wer auf das Prinzip Zufall setzte, hatte einen ruhigen Winter – so viele Spieler waren nicht am Markt. Man kann also schon eine erste Bilanz ziehen.

Und diese bringt eines zutage: Der Trend der Sommertransferzeit hält an, die Legionäre werden im Waldviertel weniger. Im Frühjahr wohl 139, im Schnitt weniger als drei pro Verein. Während in den 2. Klassen die Zahlen gleich bleiben werden, wurden darüber acht Legionäre abgebaut. Nur Vitis hat aufgestockt. „Krösus“ ist weiterhin Amaliendorf – vielleicht jetzt doch wieder mit sechs Fremdarbeitern. Aber selbst dort hat man zumindest versucht, entgegenzusteuern. Und im Sommer gibt‘s ja wieder ein offenes Transferfenster…

Nachdem die Ausländerkontingente bei den Waldviertler Vereinen stets in die Höhe gegangen waren, seit der ÖFB im Sommer 2013 die Schranken öffnete, normalisiert sich die Lage – wenn auch auf höherem Niveau als davor – wieder. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit eines Vereins und nicht zuletzt auch auf die Identifikation der Zuschauer mit dem Verein ist das ein positiver Trend, der gerne weiterverfolgt werden darf.