Gute Nachricht für Tennis. Über die neue Tennishalle in Groß Gerungs & Auswirkungen fürs Waldviertel

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 03. Februar 2021 (02:14)

„Man wird Alternativen überdenken müssen, auch einen Hallenbau, um die Kapazitäten zu schaffen.“ Das sagte Thomas Ledermüller, damals Obmann des Kreises Nordwest, als 2015 die Tennishalle in Hoheneich mit drei Plätzen zur Paintball- und Spielewelt umfunktioniert wurde. Seither wurden die Kapazitäten im Waldviertel, besonders im Bezirk Gmünd, noch kleiner. Litschau wird demnächst zur Theater-Probestätte, Harbach fiel dem Umbau der Himmer-Halle zum Opfer. Neue Hallen entstanden waldviertelweit keine. Bis jetzt. In Groß Gerungs werden die Tennisplätze im Winter überdacht, können für Trainings und Spiele genutzt werden.

Das ist eine gute Nachricht für den Tennissport – freilich im Bezirk Zwettl; auch im Bezirk Gmünd, wo zumindest die südlichen Regionen mehr „in die Nähe“ einer Winter-Spielmöglichkeit rücken. Letztlich tut Boris Müller, der mit seiner Tennisschule für diese Infrastruktur-Investition sorgt, der gesamten Waldviertler Tennisszene einen Gefallen, weil bei ihm Vereine aus allen W4-Bezirken trainieren. Und das ist doch eine gute Nachricht, um ins Tennisjahr 2021 zu starten.