Schlechte Vibes schnell verjagen. Über die Play-off-Partien der Waldviertler Volleyballer.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 07. April 2021 (02:41)

In Graz war bald das Bauchgefühl da, dass es sich wohl nicht mehr ausgehen wird mit dem dritten AVL-Finaleinzug in Folge von URW Waldviertel. Zu fehleranfällig waren die Nordmänner, wie knapp das Spiel auch war. Zu sicher wurden die Steirer mit jedem Winner. Das ist ein Jammer, weil URW am Mittwoch daheim so nachlässig war und den Sieg noch aus der Hand gleiten ließ. Im Play-off ist wenig Zeit zu rekapitulieren. Etwas in Relation setzen muss man die Geschehnisse der vorigen Wochen trotzdem.

Denn eigentlich waren die Chancen aufs Finale bei URW schon gering, nachdem sich Pavel Bartoš am Knöchel verletzte. Dass die Nordmänner bald doch ans Finale denken durften, ist der erfolgreichen Reaktivierung von Michał Peciakowski samt sehr starker Teamleistungen gegen Graz zu verdanken. Dass es nicht reichte, ist ein Jammer, doch können die Nordmänner, wie Manager Werner Hahn sagt, mit ihrem Halbfinale zufrieden sein.

Und die „Bad Vibes“ wegen des Ausscheidens können sie ganz einfach vertreiben: mit zwei klaren Derbysiegen in den Spielen um Platz drei.