Schräg & kreativ zugleich sein…. Brigitte Lassmann-Moser über das Viertelfestival 2014.

Von Brigitte Lassmann-Moser. Erstellt am 17. Juni 2014 (11:11)

Ölförderanlagen am Frauenwieserteich in Langschlag? Leuchtende Milchflaschen in einem leeren Kuhstall in Hausbach? Musik für die Seelen am Friedhof in Gutenbrunn? Mutet das nicht alles seltsam an? Eines ist diesen drei Dinge gemeinsam: Es sind Projekte im Rahmen des Viertelfestivals NÖ 2014 im Waldviertel. Und die „Naturmaschine“ – so das diesjährige Motto – läuft, wie man auch an den roten Hirschen, die allerorts „äsen“, erkennen kann.

So kurios das eine oder andere Projekt auf den ersten Blick auch erscheinen mag: Es sind keine schrägen Ideen von schrägen Künstlern, sondern kreative Ergüsse von kreativen Köpfen, die durchaus einen tieferen Sinn haben, ob es nun darum geht, auf die immer knapper werdenden Ressourcen aufmerksam zu machen oder auf die Nachteile der Lebensmittelindustrie.

Also: Nicht gleich aburteilen, sondern hingehen, anschauen und über das nachdenken, was uns der Künstler sagen will. Vielleicht wird auf diese Art einiges bewusster als durch das Lesen eines Dutzends gescheiter Berichte.