Ein Ass aus dem Ärmel gezaubert. Maximilian Köpf über neue Entwicklungen in der Transferzeit.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 01. Februar 2017 (02:26)

Das Transferkarussell brauchte heuer waldviertelweit sehr lange, um in Bewegung zu kommen. Am Ende ging‘s dann doch noch einigermaßen rund. In der Gebietsliga manövrierte sich Groß Gerungs mit missglückter Transferpolitik aus dem Titelrennen, das Schweiggers jetzt klar anführt. Ob Beständigkeit (Kirchschlag, Waldhausen) oder Umbau (Gutenbrunn, Kottes, Nondorf, Gastern) das Ticket zum Klassenerhalt sind, wird sich in der 1. Klasse zeigen.

Den größten Knüller brachte am Montag aber die 2. Klasse Waldviertel Süd, besser gesagt Rappottenstein, hervor. Die Verpflichtung von Daniel Kolafa ist ein Transfercoup, der womöglich meisterschaftsentscheidend war. Bislang hatte Hohen-eich – neben Meistermacher Damir Grabovac auf der Trainerbank – den Ausfall von Jaroslav Ludacka und die daraus resultierenden Schwierigkeiten der Ritter sowie das Glück, im Frühjahr alle starken Gegner daheim empfangen zu können, als Trümpfe in der Hand. Jetzt bleibt, wenn man so will, nur mehr das Losglück. Genauer gesagt, stehen Haie und Ritter jetzt auf einer Ebene.

Um einen Favoriten zu küren, ist es noch zu früh. Aber den psychologischen Vorteil, im entscheidenden Moment ein Ass aus dem Ärmel zaubern zu können, den hat vorerst nur Herbstmeister Rappottenstein.