Kein Grund zum Raunzen mehr. Über eine bisher recht milde Winter-Vorbereitung.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 19. Februar 2020 (02:17)

Das sind die Waldviertler nun wirklich nicht gewohnt. Das Wetter spielt im Februar weiter verrückt und beschert den Vereinen schneefreie, aufgetaute und dort und da sogar schon halbwegs trockene Fußballplätze. Zumindest der Rasen auf den Trainingsfeldern wird von einigen Mannschaften bereits ordentlich strapaziert, während grünes Plastik vorerst ausgedient hat.

Was den Platzwarten schon beim bloßen Gedanken den Schweiß auf die Stirn treibt, ist für die Trainer ein unerwarteter Segen. Viele vor allem taktische Einheiten lassen sich nur am großen Naturrasenplatz, der im Winter in der Regel aber nicht verfügbar ist, vernünftig absolvieren. Umso fleißiger werden gerade Testspiele von den Kunstrasen auf jene Plätze verlegt, die nach einmaligem Bespielen nicht für den Rest der Saison unbrauchbar sind. Den willkommenen Vorteil sollen die Spieler immerhin auch unter Wettkampfbedingungen genießen dürfen.

Wenn sich die kalten Temperaturen noch länger bitten lassen, dann lässt sich in der Meisterschaft auch endlich die alte Behauptung überprüfen, ob die Waldviertler in der Vorbereitung während eines klassischen Winters wirklich so einen großen Nachteil haben.