Neue Trainer, alte Leiden?. Über wiederkehrende Probleme im Spiel des SC Zwettl.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 04. März 2020 (02:22)

Auf einen tollen Start nach verpatzter Generalprobe hofft der SC Zwettl beim Frühjahrsauftakt gegen Mannersdorf. Die recht klare Niederlage gegen blutjunge Austrianer muss nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten, immerhin werden in der Vorbereitung noch keine Punkte verteilt. Zählbares gilt es erst am Freitagabend zu holen.

Die Zwettler sollten das 0:3 in Favoriten aber unbedingt als Warnung verstehen. Dass die Mannschaft nach unzähligen leichtfertig vergebenen Chancen ungeduldig wird und die Ordnung verliert, darf vor allem im pressinglastigen Spiel von Lukas Meisner und Helmut Lamatsch nicht passieren. Klingelt da etwas? Ob Ljubo Petrovic, Ante Plazibat, Christian Karl oder Helmut Anderst – Zwettls jüngste Ex-Trainer waren ob der schlechten Chancenauswertung nicht selten schon halb verzweifelt. Dass die Mannschaft danach ungeduldig wird und so noch die letzten Punkte herschenkt, ist keine neue Entwicklung, sondern ein altes Muster.

Dieses gilt es für Lamatsch und Meisner aufzubrechen um in erster Linie im Frühjahr die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln und darüber hinaus wieder ein Erfolgsteam zu formen.