Volleyball erhellt Coronawinter. Über eine Sportart, die jetzt mehr denn je im Rampenlicht steht

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 13. Januar 2021 (04:23)

Der Coronawinter 2020/21 ist trist für Sportfreunde. Die Sporthallen, die eigentlich jetzt Hochsaison hätten, sind leer. Nicht einmal Dart kann bewerbsmäßig gespielt werden, weil die Wirte geschlossen haben. Die Skisportler dürfen zwar trainieren, Wettkämpfe gibt‘s aber keine. Selbst die Fußballtransfers, die Fans sonst die trüben Wochen zwischen Herbstsaison und Vorbereitungsstart etwas aufregender gestalten, bleiben weitgehend aus. Wofür will man planen, wenn keiner weiß, wann ins Frühjahr starten darf und wieviel dann gespielt wird?

Gut, dass da immerhin die URW Waldviertel die Fahnen als Spitzensport hochhalten darf. Die Begeisterungsstürme des „besten Volleyball-Publikum Österreichs“, wie der Verein selbst stets zu sagen pflegt, müssen zwar ausbleiben, weil keine Zuschauer in die Zwettler Stadthalle dürfen. Aber immerhin kann man Rudi Boff & Co. zumindest im Livestream oder teilweise auch im Fernsehen auf die Finger schauen.

Wäre auch schade, wenn das unbeobachtet bliebe. Denn die Nordmänner sind auf dem besten Weg auch die letzten durch die Coronapause im November aufgerissenen Defizite auszumerzen. Gerade rechtzeitig für die heiße Phase der Saison.