Wir sind selbst verantwortlich. Über Vergeudung von Lebensmitteln und Lösungsansätze.

Von Markus Füxl. Erstellt am 16. Juni 2021 (00:24)

Wer kennt es nicht: Die Banane hat unschöne braune Flecken, das Brot ist hart geworden, und das Mindesthaltbarkeitsdatum des Joghurts ist gestern abgelaufen: Also lieber in den Müll damit, sicherheitshalber.

Diese Verschwendung ist ein Problem. Abhilfe verschaffen Initiativen wie jene vom Verein „Flotte Lotte“, die alte und „unschöne“ Lebensmittel verkochen. Was man selbst tun kann? Klein anfangen, sagen Experten: Nicht von billigen Großpackungen ködern lassen, nicht hungrig einkaufen gehen, alte Lebensmittel sinnvoll verkochen.

Gut, dass es lokale Initiativen wie die „Flotte Lotte“ gibt, die den richtigen Weg vorzeigen. Betrachtet man die Statistik, braucht es aber auch ein Umdenken in der breiten Bevölkerung: Durchschnittlich 166 Tonnen Lebensmittel landen in Niederösterreich im Müll – pro Tag. Nicht ganz eine Tagesration, knapp 100 Tonnen, hat die „Flotte Lotte“ schon gerettet. Für die übrigen 363 Tage im Jahr sind wir selbst verantwortlich.