Scheune stand in Vollbrand. Feuerwehren konnten trotz Wasser-Versorgungsengpass Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus und Nachbargebäude verhindern.

Von René Denk. Erstellt am 26. November 2018 (12:29)

Zu einem Schuppenbrand wurden die Feuerwehren Feuerwehren Elsenreith, Kirchschlag, Kottes, Ottenschlag und Purk nach Singenreith am Sonntag gegen 13 Uhr alarmiert.

Nachdem der Strom ausgefallen war, kontrollierte der Hausbesitzer die elektrische Anlage. Dabei bemerkte er, dass die Scheune Feuer gefangen hatte. Er verständigte seinen Nachbarn, welcher den Notruf absetzte. Mit über 100 Feuerwehrmitgliedern und 15 Fahrzeugen rückten die Feuerwehren an. Der dort befindliche Löschbehälter war bald leer und die Feuerwehren mussten rasch zwei Relaisleitungen zu einem naheliegenden Bach legen. Die Wasserknappheit endete endgültig, als zwei Landwirte mit ihren Güllefässern die Feuerwehren zusätzlich mit Wasser versorgten.

Trotz des Versorgungsengpasses konnten die Feuerwehrmitglieder, die mit Atemschutz ausgerüstet waren, das Übergreifen der Flammen auf das angebaute Wohnhaus sowie das Nachbargebäude verhindern. Die Holzscheune brannte total nieder. Gegen 16 Uhr konnte Brandaus gegeben werden. Auflodernde Glutnester mussten bis in die Abendstunden gelöscht werden. Als Einsatzleiter fungierte Alois Kreuzer.

Verletzt wurde beim Brand niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt.