Polizei warnt vor Betrüger im Bezirk Zwettl. Das Bezirkspolizeikommando Zwettl warnt: Kriminelle versuchen derzeit wieder vermehrt mit dem sogenannten „Polizeitrick“, gutgläubige Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen. Die NÖN hat Tipps, wie Sie sich schützen können.

Von Red. Zwettl. Erstellt am 28. Januar 2021 (08:43)
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Zu diesem Zweck kontaktieren die Kriminellen ihre Opfer via Telefon, oftmals mit einer vorgetäuschten Nummer der Polizei (059133), und geben sich als Kriminalpolizisten aus. In den letzten Wochen wurde eine große Anzahl von derartigen Betrugsversuchen festgestellt. Die Täter warnen vor kurz bevorstehenden Einbrüchen, beziehungsweise Diebstählen. Sie bieten den Opfern an, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände für diese sicher zu verwahren.

Die Polizei ersucht daher, auf solche Kontaktversuche nicht einzugehen, diese sofort abzubrechen und der „richtigen“ Polizei zu melden. Grundsätzlich gilt es, unbekannten Personen ein gesundes Misstrauen entgegenzubringen und keinesfalls Forderungen zu erfüllen und die Türe zu öffnen. „Geben Sie niemandem, weder persönlich, schriftlich oder telefonisch Ihre Daten – insbesondere Bankdaten – weiter“, heißt es in einer Aussendung.

So können Sie sich laut Polizei schützen:

  • Lassen Sie sich von der möglicherweise am Display Ihres Telefons aufscheinenden Nummer der Polizei nicht verunsichern, diese könnte gefälscht sein.
  • Die „richtige“ Polizei wird Geld oder Wertgegenstände nie zur Verwahrung übernehmen, da dafür die rechtliche Grundlage fehlt.
  • Beratung, Informationen und Empfehlungen zum Schutz des Eigentums bekommen Sie durch Präventionsbeamte der „richtigen“ Polizei unter 059133.
  • Sprechen Sie grundsätzlich nie über Ihre Vermögensverhältnisse, geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
  • Legen Sie umgehend auf, wählen Sie den Notruf 133 und verständigen Sie die „richtige“ Polizei.
  • Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen.