Sonnentor hat 30 neue Arbeitsplätze geschaffen

Erstellt am 18. März 2021 | 14:49
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Der Ausbau der Kräuterhallen in Sprögnitz konnte planmäßig im Dezember starten und läuft erfolgreich. Im Bild: Edith und Johannes Gutmann gemeinsam mit Manuela Raidl-Zeller, Gerhard Leutgeb und Klaus Doppler.
Foto: Usercontent, Sonnentor
Auch in Krisenzeiten zeigt das Waldviertler Unternehmen Sonnentor: Andersmachen zahlt sich aus. Trotz der aktuellen Herausforderungen wurden jetzt vor kurzem rund 30 neue Arbeitsplätze geschaffen und der Ausbau der Kräuterhallen gestartet, die NÖN hat berichtet.
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„Unser Wirtschaftssystem verbraucht zu viele Ressourcen und die Mehrheit strebt nach kurzsichtiger Gewinnmaximierung. Anstatt neue Probleme zu verursachen, müssen wir lernen, Teil der Lösung zu sein“, erklärt Sonnentor-Gründer Johannes Gutmann seinen Ansatz und ergänzt: „Ich lebe schon immer meine Vision. Was mir im Arbeitsalltag wichtig ist: gesund bleiben, Freude haben, gebraucht werden und mit Menschen zusammenarbeiten die meine Werte teilen.“

Und der einst als „Spinner“ bezeichnete Waldviertler ist fündig geworden: Aufgrund der starken Nachfrage nach den Tees und Kräutern des Bio-Unternehmens, wurden in den vergangen Monaten sowohl in der Produktion als auch in der Handverpackung neue Mitarbeiter eingestellt. In Summe zählt das Team mehr als 500 Köpfe in Österreich, Deutschland, Tschechien und Rumänien. Hinzu kommen rund 1.000 Bio-Bauern.

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Rund 30 neue Arbeitsplätze wurden bei Sonnentor jüngst in Produktion und Handverpackung geschaffen.
Foto: Usercontent, Sonnentor

Mitarbeiter aus zehn Nationen

Mitarbeiter aus zehn verschiedenen Nationen gehören zu den Sonnentor-Teams, die zu rund 55 Prozent von Frauen geführt werden. Außerdem setze man auch auf Personen, die bereits lange auf Arbeitssuche sind oder Menschen mit Behinderung. Auch Pensionisten, die auf der Suche nach einer sinnstiftenden Beschäftigung sind, werden im Kräuterdorf fündig: Als Teil des Erlebnis-Teams führen sie Gäste im Rahmen von Betriebsführungen durchs Haus.

Neben den Investitionen in den Ausbau der Kräuterhallen wird auch für die Mitarbeiter investiert: kostenloses Bio-Mittagessen, Kinderbetreuung und Sportangebote – wenn auch letztere im Moment nur digital – sorgen für ein ausgewogenes Zusammenspiel. Übrigens setzt man in Sprögnitz lieber auf ein "Du", als auf formelle Höflichkeitsformen: "Schließlich gilt wie bei jeder guten Sinnfonie: Der Ton macht die Musik", heißt es aus dem Unternehmen.

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