Erstellt am 09. Mai 2012, 00:00

Kunst kommt zu Leuten. VERNISSAGE / Matthias Laurenz Gräff stellt Gemälde und Grafiken im österreichischen Museum für Alltagsgeschichte aus.

Sonderausstellung in Pölla: Bürgermeister Johann Müllner, Bezirkshauptmann Michael Widermann, Künstler Matthias-Laurenz Gräff Ilpenstein, Museumsleiter Friedrich Polleroß, Nationalratsabgeordneter Günter Stummvoll, Vizebürgermeister Günther Kröpfl. NÖN  |  NOEN
x  |  NOEN

NEUPÖLLA / Nach der Sonderausstellung über „Waldviertler auf Safari“ im vergangenen Jahr zeigt das Erste österreichische Museum für Alltagsgeschichte in Neupölla heuer wieder eine Kunstausstellung mit regionalem Bezug. Präsentiert werden vom 1. Mai bis 15. Juli unter dem Titel „Matthias Laurenz Gräff: Allegorie - Stillleben - Landschaft“ Gemälde und Grafiken des jungen Künstlers aus Gars am Kamp.

Die feierliche Eröffnung mit musikalischer Umrahmung eines Akkordeonduos der Musikschule fand am 1. Mai statt. Vizebürgermeister Günther Kröpfl konnte unter den Festgästen u. a. Dechant Johann Pöllendorfer aus Altpölla, den früheren Allentsteiger Schuldirektor Josef Gabler sowie die Schriftstellerin Elisabeth Schöffl-Pröll begrüßen. Der Zwettler Bezirkshauptmann Michael Widermann lobte die Kulturarbeit der Marktgemeinde Pölla und freute sich, dass hier die Kunst zur Bevölkerung kommt und nicht der umgekehrte Weg notwendig ist.

Dann stellte Museumsleiter Friedrich Polleroß den Künstler und seine bisherige Laufbahn kurz vor. Der Sohn des bekannten Garser Malers Helmuth Gräff wurde natürlich schon in seiner Kindheit vom väterlichen Vorbild inspirier. Seit dem Jahre 2008 ist er als freischaffender Künstler mit einem Atelier in St. Leonhard am Hornerwald tätig.

Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte durch den Abgeordneten zum Nationalrat Günter Stummvoll, der aufgrund seiner Bekanntschaft mit den Eltern den jungen Maler sozusagen schon vor der Geburt kannte. Er zeigte sich begeistert über die erfreuliche Entwicklung des Künstlers und verwies auf die Behauptung von Pablo Picasso „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“. Außerdem erinnerte er an die Aussage von Landeshauptmann Erwin Pröll, dass Kunst in Niederösterreich gesät werde, um Kreativität und Innovation zu ernten.

Die Sonderausstellung ist noch bis 15. Juli, sonn- und feiertags von 14-17 Uhr, zu sehen.