Public Viewing in der Privatbrauerei Zwettl. In der Privatbrauerei Zwettl fand mit Innenminister Wolfgang Sobotka ein Public Viewing des Fernsehduells zwischen Sebastian Kurz und Ulrike Lunacek statt.

Von Markus Füxl. Erstellt am 27. September 2017 (05:00)
Markus Füxl
Publizist Hubert Wachter, Landesrat Ludwig Schleritzko, Bundesminister Wolfgang Sobotka und ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner verfolgten in Zwettl das Fernsehduell zwischen Kurz und Lunacek.

Das Fernsehduell zwischen Sebastian Kurz (ÖVP) und Ulrike Lunacek (Die Grünen) konnten die Zwettler am 25. September gemeinsam mit Innenminister Wolfgang Sobotka live mitverfolgen.

Der Landesspitzenkandidat der ÖVP besuchte die Lagerhalle der Privatbrauerei Zwettl, in der eine große Videoleinwand aufgebaut war. Wolfram Pirchner und Stefanie Zischkin moderierten ab 18.30 Uhr durch die Veranstaltung. Bis zur Fernsehkonfrontation heizten kurze Videos über Sebastian Kurz und Interviews mit ÖVP-Abgeordneten aus dem Bezirk die Stimmung an.

Prinz: "Werden über 35 Prozent schaffen"

So zeigte sich Vizebürgermeister Johannes Prinz überzeugt von der Zwettler Unterstützung: „Wir werden hier über 35 Prozent schaffen!“

Zwischen den Unterstützern von Kurz mischte sich auch eine Abordnung der Zwettler Grünen. „Es muss schließlich auch jemand für die Gegenseite klatschen“, meinte Gemeinderätin Gabriele Linser. Großen Beifall erntete Hausherr Karl Schwarz, er verkündete im Gespräch mit Pirchner: „Ab jetzt geht das Bier auf mich.“

Gemeinsam mit Wolfgang Sobotka betraten schließlich alle zwölf Listenkandidaten aus dem Waldviertler Wahlkreis die Bühne, darunter auch die drei erstgereihten Martina Diesner-Wais, Werner Groiß und Angela Fichtinger.

In seiner Rede betonte Bundesminister Sobotka vor allem das Thema Sicherheit, besonders im Zusammenhang mit verschlüsselter Kommunikation: „Wir können mittlerweile Telefone überwachen, wenn das ein Staatsanwalt anordnet, das Gericht den Bescheid gibt und ein Verdacht vorliegt. Genau das möchte ich auch für Whatsapp und Skype“, so Sobotka. Er betonte am Schluss, dass sich jeder Besucher einen „Doppler“ zulegen soll: „Aber nicht als Getränk, sondern an den Füßen. Denn wir müssen gemeinsam bis zum Wahltermin kräftig laufen und mobilisieren!“

Analyse nach Fernsehduell

Nach dem Fernsehduell analysierte Publizist und NÖN-Kolumnist Hubert Wachter das Streitgespräch zwischen Kurz und Lunacek.

Am Ausgang gab es für die Besucher noch ein kleines Geschenksackerl. Neben Infobroschüren fand man dort auch „das kleinste Alarmsystem“, wie es Wolfgang Sobotka in seiner Rede nannte: Eine türkise Trillerpfeife.

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