Wertvolle Schweine verschwunden: Diebe gesucht. Mysteriöses Verschwinden von vier wertvollen Mangalitza-Schweinen.

Von Adelheid Kamin. Erstellt am 13. März 2019 (04:00)
privat
Nicole Schnitzler im Bild mit ihren Töchtern Nicole (links) und Marlena im Gehege der Mangalitza Schweine. Die Schnitzlers vermuten, dass vier Jungschweine (ca. 80 Kilogramm pro Schwein) gestohlen wurden.

Große Aufregung herrscht bei den Schweinezüchtern Nicole und Fritz Schnitzler in Langschlag, Gemeinde Grafenschlag. Sie haben den Verdacht, dass ein Unbekannter vier von ihren Mangalitza-Schweinen gestohlen hat.

Seit 2014 züchten Nicole und Fritz Schnitzler Mangalitza-Schweine, da sich diese Tiere aufgrund ihres Wollkleides und ihrer Lebhaftigkeit besonders für Freilandhaltung eignen. Das Freigehege der handzahmen Tiere ist durch einen dreifachen Zaun gesichert.

Wie Nicole Schnitzler jetzt im Gespräch mit der NÖN erklärt, bemerkte sie bereits im Jänner das Fehlen von vier Jungschweinen aus dem Gehege, in welchem neun ausgewachsene Schweine und 28 Jungschweine untergebracht waren.

Anzeige erstattet

Sie konnte aber nicht sagen, ob sie der Reihe nach verschwunden sind oder auf ein Mal weg waren. Da zu dieser Zeit sehr viel Schnee lag, hegte sie die Vermutung, die vier jungen Mangalitza-Schweine könnten unter die Schneedecke geraten und erstickt sein.

Nachdem nun das Gehege endlich schneefrei war, suchten die Besitzer die Tierkadaver, leider ohne Erfolg. Auch der dreifach gesicherte Zaun wies keinerlei Schadstellen auf. Nicole Schnitzler erstattete Anzeige. Sie versicherte der NÖN, dass nur jemand, der mit solchen Tieren (ein Jungschwein wiegt ca. 80 kg) umgehen kann, diese entwendet haben kann.