Schwarzenau wurde zur "Hamburger Reeperbahn". Schwarzenau verwandelte sich mit viel Humor an Faschingsabend zur Hamburger Reeperbahn.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. Februar 2020 (19:36)
Martina Wurz, Manfred Leidenfrost, Josef Klinger, Hugo Hammerl, Karl Wagnegg, Peter Stiegler, Josef Bichl, Georg Hillinger, Gerhard Trötzmüller, Erwin Pölzl, Josef Kühböck, Karl Traxler, Walter Katzinger, Josef Pany, Franz Marek, Harald Mösl, Leopold Lugauer, Josef Marksteiner, Othmar Appeldauer, Karl Kainz, Walter Kainz und Edi Danzinger unterhielten als Seemanns-Chor das Publikum.
F: privat

Im Rahmen von Europa in Schwarzenau wurde zu einem humoristischen Faschingsabend unter dem Motto „Auf der Reeperbahn“ geladen. Durch das Programm führte gekonnt und mit viel Witz Wolfgang Leidenfrost. Nach der Begrüßung nahmen die ersten Akteure auf der Bühne Platz. Es folgte ein humoristischer Vortrag über das Leben auf Handelsschiffen vor 50 Jahren von Leidenfrost, der über seine eigenen Erlebnisse, er fuhr vor 50 Jahren selber zur See, berichtete. Dazu präsentierte er alte Fotos, aufgefächert durch den Shantyman - alias Peter Stiegler und dem Matrosenchor Schwarzenau 1889, als „Seemannschor“.

Jede Menge bekannter Seemannsliedern, von Freddy Quinn, Hans Albers und vielen nostalgischen Liedern mehr, erlebten an diesem Abend eine Renaissance.

Uli Küntzel, genannt „Uli Dolenberg“, ein weiterer Akteur an diesem Abend, zeigte sich optisch und stimmlich als perfekter Imitator von Udo Lindenberg. Der Höhepunkt des amüsanten Abends war der Auftritt des Männerballetts „Sankt Pauli Hafenballett“. Die Truppe tanzte nach einer Choreographie von Elisabeth Leidenfrost. Sie übernahm auch die Moderation der Vorführung. Alle Tänzer waren entsprechend kostümiert und ihr Auftritt sorgte für anhaltenden Applaus und Begeisterungsstürme des Publikums.

Zlabingers kochten für „Seefahrer-Gäste“

Noch vor dem Seemannsessen brachte der Matrosenchor unter der Leitung von Chorleiter Edi Danzinger und musikalisch begleitet von Sepp Klinger auf der Gitarre und Martina Wurz am Akkordeon drei Seemannslieder zu Gehör. Kulinarisch verwöhnten die Wirtsleute Zlabinger ihre „Seefahrer-Gäste“ zum Beispiel mit traditioneller „Finkenwerder Kutterscholle“, das Petra Zlabinger mit ihrer Hamburger Freundin Irmgard zubereitete.