Neue Pläne für St. Martin. Gebäudesanierung für Seniorenzentrum St. Martin ist beschlossen, erster Teil kostet 892.000 Euro. Aufstockung des Hauptgebäudes musste vorerst aufgeschoben werden.

Von Markus Füxl. Erstellt am 07. April 2021 (05:35)
Direktor Franz Oels vor dem Seniorenzentrum St. Martin: Das Haus soll saniert werden, erste Arbeiten wurden jetzt vergeben.
Markus Füxl, Markus Füxl

Wie die NÖN bereits berichtete, plant die Zwettler Bürgerstiftung eine grundlegende Modernisierung und Sanierung des Seniorenzentrums St. Martin. Erste Arbeiten wurden jetzt vergeben.

Der bestehende Gebäudekomplex mit den zentralen Versorgungseinrichtungen im Hauptgebäude wurde in den Jahren 2000 bis 2002 errichtet. „Aus dieser mittlerweile 20-jährigen Nutzungszeit resultiert ein dementsprechender Sanierungsbedarf, um das Gebäude wieder in seiner Gesamtheit an die aktuellen baulichen und technischen Standards anzupassen“, erklärt Direktor Franz Oels.

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Zwettl-NÖ fasste in seiner vergangenen Sitzung für die Zwettler Bürgerstiftung den Grundsatzbeschluss für den ersten Teil der Gebäudesanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen mit einem Volumen von rund 892.000 Euro. Die wesentlichsten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen betreffen die Zentralküche, Sozial- und Behandlungsräume, Aufstockung des Verwaltungstraktes mit Errichtung einer Bewohner-Sonnenterrasse, Erweiterung der Müllsammelstelle, Teilklimatisierung des Gebäudes. Darüber hinaus wurde die Errichtung einer digitalen Zentralschließanlage mit einer Auftragssumme von rund 165.000 vergeben. Den Auftrag für die Planungsleistungen erhielt das Ingenieurbüro kpp consulting GmbH aus Schrems.

Logistische Lösung für Aufstockung gesucht. Eine vor zwei Jahren in Auftrag gegebene Projektstudie über die Aufstockung des Hauptgebäudes um bis zu 12 zusätzliche Pflege-Einzelzimmer bestätigte zwar die technische und baurechtliche Machbarkeit, wurde jedoch vorerst aufgrund der schwierigen Umsetzbarkeit bei laufendem Betrieb aufgeschoben. Direktor Oels betont: „Wir bleiben an diesem Vorhaben dran, müssen jedoch eine logistische Lösung finden, einen Teil des betroffenen Stockwerkes vorübergehend zu schließen bzw. in ein anderes Gebäude zu verlegen. Jedenfalls soll das Gebäude zukunftsfit gemacht werden und den Anforderungen der nächsten 20 bis 25 Jahre wieder entsprechen“.