Verimpfung aus Astra Zeneca-Charge gestoppt

Die 35-jährige Spitalsmitarbeiterin, die nach einer Astra Zeneca-Impfung eine Lungenembolie entwickelt hat, ist laut Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen auf dem Weg der Besserung. Noch gebe es weiterhin keinen Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung, allerdings wurde die Verimpfung aus der betroffenen Charge gestoppt.

Erstellt am 06. März 2021 | 20:03
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Weitere Neuigkeiten rund um den Tod einer 49-jährigen DGKP und einer Kollegin, die aktuell nach einer Corona-Impfung im Zwettler Krankenhaus liegt, gab es am Samstagabend: Mittlerweile bestätigt das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) beide Meldungen mit einem zeitlichen Zusammenhang der Corona-Impfung.

Beide Frauen wurden aus derselben Charge des Astra Zeneca-Impfstoffes geimpft. "Sicherheitshalber werden die Restbestände der betroffenen Impfstoff-Charge nicht mehr ausgegeben und nicht mehr verimpft", heißt es auf NÖN-Nachfrage. Die 35-Jährige, die eine Lungenembolie entwickelt hat, sei aber am Weg der Besserung.

Keine bekannte oder typische Nebenwirkung

Das BASG betont: "Aktuell gibt es noch keinen Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung. Aufgrund der bekannten klinischen Daten ist ein kausaler Zusammenhang nicht herstellbar, da insbesondere thrombotische Ereignisse nicht zu den bekannten oder typischen Nebenwirkungen des betreffenden Impfstoffes zählen."

In den klinischen Daten würden sich auch laut aktuellen Kenntnissen im Vergleich zu Placebo keine besorgniserregenden Daten oder Signale zeigen. Auch in der sofort veranlassten internationalen Analyse der Nebenwirkungsmeldungen zeige sich bisher keine Häufungen ähnlicher Fallberichte. "Derzeit laufen alle notwendigen Untersuchungen unter Einbindung der jeweiligen Experten auf Hochtouren, um einen möglichen Zusammenhang vollständig ausschließen zu können", heißt es vom BASG.