Spatenstich für neuen ÖAMTC-Stützpunkt in Zwettl

Nach knapp zehn Jahren "Leerstand" wird das Areal neben der Billa im Zwettler Betriebsgebiet bebaut: Der ÖAMTC baut seinen Stützpunkt neu - und setzt dabei auf Holz als Baumaterial, PV-Anlagen zur Energieversorgung und neuen Services für die Kunden. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2023 geplant.

Erstellt am 19. November 2021 | 14:47
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Waren beim Spatenstich für den neuen ÖAMTC-Stützpunkt in Zwettl mit dabei: Ernst Kloboucnik (ÖAMTC-Landesdirektor), Oliver Krupitza (kaufmännischer Direktor ÖAMTC), Bürgermeister Franz Mold und Stützpunktleiter Ewald Braunstein.
Foto: Christian Husar

Mehr als 30 Jahre nach Eröffnung des ÖAMTC-Stützpunktes in Zwettl kommt  jetzt ein innovativer Nachfolger: Auf dem Areal neben der Billa im Betriebsgebiet errichtet der Mobilitätsclub auf 1.495 Quadratmetern einen neuen, modernen Standort, die NÖN hat exklusiv vorab berichtet.

Mit dem Spatenstich am 19. November startete der ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touringclub) nun in die offizielle Bauphase.

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So wird der neue Stützpunkt im Zwettler Betriebsgebiet aussehen.
ÖAMTC

„Jeder neu errichtete ÖAMTC-Stützpunkt soll in puncto Nachhaltigkeit und Klimaschutz eine Vorbildwirkung haben. Wir behalten das Wohl zukünftiger Generationen im Blick und achten auf eine saubere CO2-Bilanz“, erklärte Ernst Kloboucnik, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. 

Baustoff Holz, Wärmepumpe und PV-Anlage

Bei der Errichtung des nachhaltigen und energieeffizienten Stützpunkt-Neubaus kommt großteils Holz zum Einsatz. Heizung und Kühlung des neuen Stützpunktgebäudes wird mittels Luft-Wasser-Wärmepumpe erfolgen. Außerdem versorgt sich der innovative Stützpunkt künftig selbst mit Energie – dank der Installation einer großzügigen Photovoltaikanlage am Dach, mit einer Höchstleistung von 96 kWp. „Mit dem Neubau in Zwettl wollen wir ein ökologisches Gesamtkonzept, Wirtschaftlichkeit und ansprechende Architektur sichtbar miteinander in Einklang bringen“, erklärte Kloboucnik.

Neue Services ab 2023

Mit dem neuen Stützpunkt wird ausreichend Platz für die Mitgliederbetreuung geschaffen. So soll nach der Fertigstellung im Frühjahr 2023 etwa die Überprüfung der Assistenzsysteme und Akkus von E-Autos und E-Fahrrädern sowie Gasanlagenüberprüfungen möglich sein. Für die Kunden sollen freundliche Shop- und Schalterräumlichkeiten und eine Prüfhalle am neuesten Stand der Technik mit vier Durchfahrtsspuren entstehen. Zudem wird am Zwettler Stützpunkt-Parkplatz all jenen, die sich mit Stromern fortbewegen, eine öffentlich zugängliche ÖAMTC ePower-Ladestation zur Verfügung stehen.

Ewald Braunstein, Leiter des ÖAMTC-Stützpunktes in Zwettl, sagte: „Seit 1991, als der Zwettler Stützpunkt in Betrieb gegangen ist, haben sich unsere Mitgliederzahlen im Bezirk weit mehr als verdoppelt. Dieser Zuwachs erfordert natürlich, dass auch wir als ÖAMTC mit unserem Stützpunkt hier weiterwachsen. Ich persönlich freue mich ganz besonders über das Vertrauen der Mitglieder in uns und diese schöne Entwicklung, zumal ich von Anfang an mit dabei sein durfte.“

Bürgermeister Franz Mold zeigte sich beim Spatenstich erfreut: „Ich gratuliere dem ÖAMTC zu diesem Vorzeigeprojekt und freue mich natürlich über die zukunftsorientierte Investition in unsere Infrastruktur. Der Stützpunkt in Zwettl ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde sowie im gesamten Bezirk. Die Menschen hier wissen, dass sie sich in Sachen Mobilität voll und ganz auf den ÖAMTC verlassen können.“

"Höchste Qualität vor Ort"

Der ÖAMTC ist der größte Mobilitätsclub Österreichs, zählt 4.000 Mitarbeiter und betreut aktuell rund 2,3 Millionen Mitglieder. Er betreibt österreichweit 115 Stützpunkte, acht Fahrtechnik Zentren und 17 Notarzthubschrauber-Standorte. „Die Stützpunkte sind das Rückgrat des ÖAMTC. Daher sind wir bestrebt, für unsere Mitglieder stets die höchste Qualität in der Betreuung vor Ort sicherzustellen. Mit Investitionen wie diesen wollen wir als moderner Mobilitätsclub sowohl der wachsenden Nachfrage als auch den immer vielfältiger werdenden Bedürfnissen unserer Mitglieder entgegenkommen“, erklärte ÖAMTC-Landesdirektor Kloboucnik.