Rappottenstein: Seminarhaus Moh öffnete seine Tore

Martina Ottendorfer eröffnete ihr Seminarhaus „Moh“ mit viel Musik und Humor.

Markus Füxl
Markus Füxl Erstellt am 28. Juli 2021 | 04:06

Mit einer bunten musikalischen Mischung und vielen Gästen eröffnete Martina Ottendorfer ihr neues Seminarhaus mit dem Namen „Moh“.

„Neun Monate lang habe ich mit der Eröffnung gewartet, eine ganze Schwangerschaft. Jetzt freue ich mich umso mehr“, erklärte Ottendorfer im neu gestalteten Garten. In Oberrabenthan betreibt sie seit bereits 15 Jahren ihre Gesundheitspraxis: „Davor habe ich selber in einem Kinderzimmer praktiziert. Ich weiß also, wie wichtig es ist, Räume zu bekommen“, erklärte Ottendorfer.

Räume stunden-, tage- oder wochenweise buchbar

Mit dem „Moh“ möchte sie jetzt anderen Raum geben, um „Talente und Berufungen ausüben zu können“. Drei Praxisräume und ein Veranstaltungsraum stehen dazu zur Verfügung. Ein Klappbett bietet Seminarleitern die Möglichkeit, die Nacht im Seminarhaus zu verbringen. Darüber hinaus wurden barrierefreie Toiletten, Dusche sowie eine Küche und ein Garten mit Feuerstelle neu gebaut.

Die Räume sind stunden-, tage- oder sogar wochenweise buchbar. Aktuell werden sie etwa von Feng Shui-Beraterin Nina Strasser und Mediatorin Dagmar Hillinger genutzt. „In diesem Projekt stecken viel Herzblut und Unternehmergeist. Die Bauphase hat sich angefühlt wie die Wechseljahre einer Frau. Ich habe also einen Vorgeschmack bekommen“, sagte Ottendorfer lachend.

Ab November 2019 wurde ein Jahr lang gebaut – nicht ganz problemlos, merkte Ottendorfer an: „Plan und Praxis sind wie Königskinder, sie passen oft nicht zusammen.“ Der Name „Moh“ richte sich auch nach ihrem Motto: „Mut, Offenheit und Herzensstärke.“

Viel Lob für tolles Ambiente und Einsatz

Lob für die Umsetzung bekam Ottendorfer von Katharina Schwarzinger von der Zwettler Wirtschaftskammer: „Die Lage, das Ambiente und die Natur sind wunderschön hier. Es ist gelungen, die Leute werden sich wohlfühlen.“ In dieselbe Kerbe schlug Bürgermeister Josef Wagner, der scherzte: „Jeder Bürgermeister wünscht sich, in seiner Gemeinde ein Kurhaus eröffnen zu dürfen. Das ist es zwar nicht, aber fast.“

Die Gruppe Yankidis sorgte für afrikanische Trommelmusik, Ingo und Nina Wanek spielten mit Cello und Traversflöte, und die neue Gruppe „1, 2, 3 Quetscherei“ begeisterte mit ihren Ziehharmoniken.