Erfolgreiche Bilanz: Vorbereitet für den Arbeitsmarkt

Erstellt am 18. August 2022 | 04:11
Lesezeit: 2 Min
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Nach der Generalversammlung besichtigten die Gäste den Schaugarten: Ingeborg Dockner, Renate Scheichelbauer-Schuster, Sonja Zwazl, Andrea Wittmann, Ewald Steinegger, Thomas Göschl, Franz Huppert und Christian Moser.
Foto: Dieter Holzer
Neues Ausbildungszentrum Niedernondorf seit nunmehr zwei Jahren auf Erfolgskurs
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Bei der Generalversammlung des Vereins zur Förderung des Ausbildungszentrums eröffnete Obfrau Sonja Zwazl, die frühere Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich: „Wir betreiben hier ein nachhaltiges Vorzeigemodell bei der Eingliederung von Menschen ins Arbeitsleben“. Zwölf Personen unterschiedlichen Alters mit verschiedenen Vorgeschichten und Zielsetzungen werden derzeit betreut.

Nachdem das Haus in Niedernondorf vor fünf Jahren angekauft und mit der Unterstützung zahlreicher Institutionen und Firmen umgebaut worden war, startete man 2020 die Aktivphase. Im Vorjahr konnten schon einige Teilnehmer erfolgreich einen Bildungsabschluss absolvieren beziehungsweise einen Arbeitsplatz finden.

Zwazl bedankte sich beim einsatzfreudigen Team, das sehr flexibel tätig ist. Geschäftsführer Thomas Göschl stehen unter anderem Sozialbetreuerin Andrea Wittmann, Koch Franz Huppert und Tischler Ewald Steinegger zur Seite. Durch einen Vertrag mit dem Arbeitsmarktservice ist der Bestand des Ausbildungszentrums für drei Jahre gesichert. Die Obfrau betonte die gute Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie z.B. der Arbeiterkammer und der Gesundheitskasse.

Christian Moser, der Vizepräsident der Wirtschaftskammer NÖ, regte an, Personen aus diesen Institutionen einzuladen, ebenfalls Mitglieder des Vereins zu werden. Kassierin Ingeborg Dockner konnte eine erfreuliche Bilanz vorweisen. Obfraustellvertreterin Renate Scheichelbauer-Schuster dankte Zwazl für ihr großes persönliches Engagement.

Geschäftsführer Thomas Göschl: „Wir können in den Bereichen Holz, Dienstleitung, Büro, Metall, Tourismus und Gartengestaltung aktive Unterstützung anbieten“. Laut seiner Aussage werden durch die guten Kontakte mit lokalen und regionalen Betrieben immer wieder Praktikumsplätze angeboten, die von den Teilnehmern genutzt werden können. Im Haus selbst werden Renovierungs- und Ergänzungsarbeiten ausgeführt. Manchmal werden einige kleinere Auftragsarbeiten abgewickelt.

Anschließend konnten sich die Gäste über das Ausbildungszentrum informieren, das Haus und seine Einrichtungen besichtigen sowie beim Flohmarkt verschiedene Gegenstände erwerben.

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