Zwettl setzt buntes Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Bis 10. Dezember leuchten in ganz Österreich Gebäude orange - damit soll ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt werden. Auch in Zwettl werden etwa die Fußgängerbrücke beim Kamp sowie das Grünen-Büro farbig bestrahlt.

Erstellt am 26. November 2021 | 14:13
Lesezeit: 1 Min
New Image
Setzten im Rahmen der Aktion "Orange the world" ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen: Vizebürgermeisterin Andrea Wiesmüller, Bürgermeister Franz Mold sowie die Stadträtinnen Silvia Moser und Anne Blauensteiner.
Foto: Stadtgemeinde Zwettl

Die Stadtgemeinde Zwettl beteiligt sich heuer erstmals an der Aktion „Orange the world“. Damit soll gemeinsam ein starkes Zeichen gesetzt werden: Stoppt Gewalt an Frauen!

Weltweit werden anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen vom 25. November bis 10. Dezember Gebäude orange beleuchtet. Es soll damit die Solidarität mit den Frauen, die von Gewalt betroffen sind, bekundet werden.

Anzeige

In Zwettl wird die Fußgängerbrücke beim Kamp orange bestrahlt. Sie ist als Bindeglied ein Symbol für die wichtige und tragfähige Zusammenarbeit zwischen betroffenen Frauen, den Behörden und den Frauenberatungseinrichtungen.

Silvia Moser: "Massives Problem mit Männergewalt"

Auch die Grünen Zwettl machen mit und tauchen ihr Büro in der Schulgasse 5 in oranges Licht.

New Image
Die Zwettler Grünen beteiligen sich an der österreichweiten Aktion und bestrahlen ihr Büro orange.
Foto: Grüne Zwettl

"Leider haben wir in Österreich ein massives Problem mit Männergewalt. Traditionelle Rollenbilder und männliches Besitzdenken sind die häufigsten Ursachen. Gewalt beginnt nicht erst mit Schlägen oder sexuellen Übergriffen, sondern viel früher, schon mit Einschüchterungsversuchen und Beschimpfungen", ist Silvia Moser, Obfrau der Grünen Zwettl überzeugt. "Wir möchten mithelfen, Frauen Mut zu machen, rechtzeitig Hilfe zu holen. Wir rufen auch alle zur Zivilcourage auf. Wenn ein Verdacht von Übergriffen bemerkt wird, bitte diese unbedingt melden", appelliert Moser eindringlich.

Beratungsmöglichkeiten finden sich unter: Wer hilft bei Gewalt: www.aoef.at/index.php/wer-hilft-bei-gewalt oder über die Frauenhelpline: 0800 222 555

Mehr zu diesem Thema in der kommenden Zwettler NÖN