TÜPl: Sprenggranate verursachte Flurbrand – 249 Florianis im Einsatz

Aktualisiert am 27. März 2022 | 10:29
Lesezeit: 3 Min
Ausbreitung des Flurbrandes auf den Wald soll durch Wassergürtel vermieden werden - 17 Feuerwehren und Bundesheer sind gefordert.
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Wie soeben der Presseprecher des TÜPls Dietmar Butschell informierte, entstand heute Samstag, 26. März gegen 10.45 Uhr im Zuge eines Artillerieschießens am TÜPl im Bereich Kuhbach durch eine Sprenggranate ein Flurbrand.

Daraufhin stellte der TÜPl das Schießen ein und der TÜPl-eigene Brandschutzzug versuchte, den Brand zu löschen, was aber wegen des aufkommenden Windes nicht gelang. Der Flurbrand breitete sich in Richtung Niederplöttbach zum Wald aus.

Die Zivilen Feuerwehren und auch die Rettungskräfte zum Eigenschutz der Einsatzkräfte wurden zu Hilfe gerufen.

Um 16 Uhr waren der TÜPl-Brandschutzzug, der Absperrzug, Wachgruppe Sperrgebiet, der Offizier vom Tag mit der Lotsung der zivilen Einsatzkräfte betraut. Aktuell sind 17 Feuerwehren aus den Bezirken Zwettl und Krems-Land im Einsatz.

Zwettls Bezirksfeuerwehrkommandant Ewald Edelmaier informiert: 170 Feuerwehrmitglieder sind mit 31 Fahrzeugen im Einsatz, zusätzlich 22 Traktoren mit Vakuum-Güllefässern mit Wasser gefüllt. „Versuchen alles mit Wasser zu benetzen um ein Überschlagen auf weitere Flächen zu verhindern.“

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