Der Landjugend-Projektmarathon ging in die zweite Runde. Auch am zweiten Wochenende des Landjugend-Projektmarathons waren wieder einige Gruppen des Zwettler Bezirks fleißig am Werk um ihre Aufgaben umzusetzen. Die NÖN hat die Bilder.

Von Red. Zwettl und Franz Pfeffer. Update am 20. September 2020 (10:20)

Die Landjugendmitglieder hatten wieder 42,195 Stunden Zeit, um die ihnen aufgetragenen Projekte in die Tat umzusetzen. Am Sonntag, den 13. September durften sie das Ergebnis präsentieren.

Marterl aufgestellt und Zaun verschönert

Die Landjugend von Jahrings unter Obmann Thomas Koppensteiner und seinen 30 Jugendlichen hat ein Marterl für den Heiligen Leonhard errichtet und dementsprechend gestaltet, sowie der Gartenzaun bei der Volksschule bunter gestaltet. Begonnen wurde mit dem Fundament, das Marterl gemauert und das Dach mit Schindeln gedeckt. Die Materialkosten übernahm die Stadtgemeinde Zwettl.

Koppensteiner erwähnte bei der Präsentation, dass die Landjugend von Jahrings bereits zum 5. Mal bei diesem Wettbewerb mittue. Die Präsentation erfolgt ohne der Bevölkerung wegen Corona, die offizielle Einweihung wir zu einem späteren Termin nachgeholt. Bürgermeister Franz Mold bedankte sich für den Einsatz der Jugendlichen und meinte: „Die gute Idee kam von Ortsvorsteher Ernst Müllner und die Landjugend setzte diesen Vorschlag in die Tat um.“ Auch Direktorin Beate Hirl zeigte sich erfreut über die gelungenen Arbeiten. Ortsvorsteher Ernst Müllner dankte der Landjugend für die Organisation, Planung und die Verwirklichung seiner Idee.

Badeteich erstrahlt in neuem Glanz

Für die Landjugendmitglieder in Arbesbach hieß es: Verschönert den örtlichen Badeteich. Es wurden eine sechseckige Holzbank rund um einen Baum konstruiert und zwei mobile Holzliegen gebaut. Außerdem errichteten die Jugendlichen eine Informationstafel am Wohnwagenstellplatz, um den Campern einen besseren Überblick über Arbesbach und die umliegenden Ortschaften zu geben. Als Zusatzaufgaben wurden Seerosen im Badeteich gepflanzt und „Das-isst-Österreich“ -Schilder aufgestellt.

Die Zille kam unter Dach

Die Langschläger Landjugend baute einen Unterstand für die Zille (Holzboot) am Frauenwieserteich, sehr zur Freude der FF Langschlag. Nun muss die Zille nicht mehr im Winter nach Langschlag zur Aufbewahrung gebracht werden. Weiters stellten die Mitglieder an den Ortseingängen zwei neue Plakattafeln auf. Als Zusatzaufgabe fertigten sie ebenfalls eine Tafel mit der Aufschrift "So isst Österreich" und montierten sie im Spezialitätenladen Langschlag.

Nachtschicht für den Erholungsplatz

Die Hauptaufgaben in Schweiggers waren einen kreativen und einladenden Erholungsplatz zu gestalten und Sitzgelegenheiten, einen Radständer und einen Grillplatz anzulegen. Auch sollte ein schattenspendendes Element errichtet werden und als Zusatzaufgabe Möglichkeiten zur Müllentsorgung geschaffen werden.

Damit alles geschafft werden konnte, wurde bis 1 Uhr Morgens gearbeitet, auch wenn es um 6 Uhr schon wieder los ging. Mit dem Endergebnis, war sowohl die Jugend, als auch die Vertreter von Gemeinde und Politik sehr zufrieden. „Ich denke, das Wichtigste ist der Zusammenhalt, den so ein Projekt besonders fördert“, freute sich Bürgermeister Josef Schaden.

Wasserspielplatz für die Kleinen

Die Aufgabe der Landjugend Kottes war es, am Kindergartenspielplatz in Purk ein Wasserspielgerät zu bauen. Zusätzlich wurden auf dem angrenzenden Parkplatz eine Blumenweide angelegt und ebenfalls Schilder für die Selbstvermarkter der Umgebung angefertigt. Die Pläne und das Material für das Projekt, dem der Name "Wasserspielplatz für unsere Kleinen" gegeben wurde, stellte die Gemeinde zur Verfügung.

Schmankerl to go

Die Landjugend Rappottenstein startete als Landessieger des Vorjahres mit rund 20 Mitgliedern in den Projektmarathon. Ihre Aufgabe war es, einen Getränkebrunnen beim Lohnbachfallparkplatz zu errichten, dieser soll mittels Erdkühlung Erfrischungsgetränke für Besucher bereitstellen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, ein rund zwei Meter tiefer Brunnen mit Überdachung und Metallkorb, welcher über einen Flaschenzug nach oben befördert werden kann. Dem nicht genug wurde als „kleine freiwillige“ Zusatzaufgabe eine mobile Schmankerlhütte errichtet, welche direkt neben dem Brunnen positioniert wurde. In der Hütte können die Besucher des Lohnbachfalls Produkte von regionalen Direktvermarktern beziehen.

Dem Projekt wurde der Titel „Schmankerl to go! – Wenn müde Füße und Durst dich plagen, kannst du einen Griff in den Schmankerlbrunnen wagen!“ gegeben und für die Bevölkerung wurde ein kurzes Präsentationsvideo erstellt.