Ratzenbeck: Erster Gig seit Monaten. Peter Ratzenbeck moderierte sich selbst und erzählte zu jedem Stück eine Geschichte.

Von Roland Stöger. Erstellt am 31. Juli 2020 (12:05)
Peter Ratzenbeck gastierte auf der Klangburg Rappottenstein.
F: Stöger

Mit Peter Ratzenbeck war am 24. Juli eine weitere Größe der heimischen Musikscene zu Gast auf der Klangburg in Rappottenstein.

Das Konzert fand im Dachsaal der Burg statt und aufgrund der aktuellen Bestimmungen von Covid 19 durften nicht mehr als 60 Gäste den beeindruckenden Klängen des Gitarristen lauschen. Peter Ratzenbeck moderierte sich selbst durch das Programm, das überwiegend aus Eigenkompositionen bestand. Zu jedem Stück gab es vorab eine kurze Geschichte wo, wann und wie das Lied entstanden ist. Bei den Titeln wo er seinen, wie er es selber bezeichnet „Sprechgesang“ erklingen ließ wurde er auf einer weiteren Gitarre von seinem Freund und Specialgast des Abends Christoph Schellhorn begleitet.

Künstler gestand, dass er sehr nervös ist

Der Künstler gestand auch dem Publikum, dass er an diesem Abend sehr nervös sei, denn es handelte sich um seinen ersten Auftritt seit über vier Monaten, aufgrund der Corona Beschränkungen. Sein ganzes Musikerleben hatte er noch nie eine Konzertpause, die länger als einen Monat dauerte. Anfangs wollte er keine Gassenhauer wie das Titellied aus dem Film „Der dritte Mann“ oder den Welthit „Wonderful Tonight“ spielen, doch das begeisterte Publikum motivierte ihn so, dass die Nervosität bald sank. Die Konzertgäste, die teilweise sogar aus Deutschland extra angereist waren, honorierten das musikalische Können stets mit kräftigem Applaus und forderte nach dem über zweistündigen Konzert auch noch einige Zugaben. Der Abend ging schließlich mit einem über 20-minütigen Medley aus Liedern der Beatles, Simon & Garfunkel und anderen Weltstars zu Ende.