Straße nun „winterfit“. Im Bereich der „Plesser Grube“ wurden zur Schaffung besserer Sichtverhältnisse Kurvenkorrekturen vorgenommen.

Erstellt am 29. September 2017 (05:00)
NÖ Straßendienst
Josef Leutgeb (Straßenmeisterei Groß Gerungs), Sascha Fitzal (Straßenbauabteilung Krems), Gerhard Mayer (Straßenbauabteilung Krems), Rainer Irschik (Landesstraßenbau- und Verwaltung), Landesrat Ludwig Schleritzko, Bürgermeister Josef Wagner, Christian Springschitz (Leiter Straßenmeisterei Groß Gerungs) und Herbert Katzenschlager (Straßenmeisterei Groß Gerungs) freuen sich über die Fertigstellung der L 78.

Auch die Arbeiten für Ausbau und die Sanierung der Landesstraße 78 südlich von Klein- Nondorf sind abgeschlossen. Landesrat Ludwig Schleritzko nahm am 19. September die Fertigstellung vor.

Baukosten von rund 230.000 Euro

Auf Grund der schadhafte Straßenkonstruktion und einer Steigungsstrecke im Bereich der „Plesser Grube“ entsprach die Straße nicht mehr den heutigen Verkehrserfordernissen. Von der Kreuzung mit der Straße nach Klein-Nondorf wurde die Straßenkonstruktion der L 78 Richtung Süden auf einer Länge von rund einem Kilometer komplette erneuert.

Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse bzw. Linienführung wurde im Bereich der „Plesser Grube“ auf einer Länge von rund 400 m Kurvenkorrekturen durchgeführt, damit die Steigungsstrecke auch in den Wintermonaten zügiger bewältigt werden kann. In diesem Bereich musste auch die gesamte Entwässerungseinrichtung neu hergestellt werden. Weiters wurde die Zufahrt zur „Plesser Grube“ neu errichtet.

Die Fahrbahn wurde auf sechs Meter bzw. im Kurvenbereich auf 6,50 m verbreitert. Abschließend werden noch die Leitschienen versetzt und das Bankett wieder angepasst. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 230.000 und werden zur Gänze vom Land NÖ getragen.

Auch Straße in Grünbach saniert

Weiters wurde im Ortsgebiet von Grünbach die Fahrbahn der Landesstraße 7309 saniert. Auf einer Länge von 475 m wurde unter Beibehaltung der Fahrbahnbreiten nach den Fräsarbeiten eine neue, 3 cm starke Deckschicht wieder aufgebracht. Kleinflächig war es auch erforderlich, Tiefensanierungen in der bituminösen Tragschicht vorzunehmen. Im gesamten Sanierungsbereich wurden die Hoch-, Schräg- und Tiefborde neu hergestellt. Weiters erfolgte die Verlegung einer Leerverrohrung für die Lichtwellenleitung.

Die Gesamtbaukosten in diesem Fall belaufen sich auf rund 110.000 , wobei rund 70.000 auf das Land und rund 40.000 auf die Marktgemeinde Rappottenstein entfallen. Die Bauarbeiten wurden in beiden Bereichen von der Straßenmeisterei Groß Gerungs mit Baufirmen der Region durchgeführt.