Zwei Brände nach Schießübungen am TÜPl Allentsteig. Am Truppenübungsplatz Allentsteig fingen am 23. und 24. Juli blindgängergefährdete Zonen Feuer.

Von Angelika Koll. Erstellt am 25. Juli 2019 (15:56)
Weingartner-Foto, Engelbert Reis
Symbolbild

Der Grund für die Brände waren laut TÜPl-Pressesprecher Dietmar Butschell Schuss-Übungen durch auf den TÜPl verlegte Truppenteile. Dabei kam es zu einem ersten kleinräumigen Brand im Bereich Dietreichs am 23. Juli um 22.30 Uhr. Am Tag darauf entwickelten sich bei weiteren Schießübungen in den Morgenstunden Brände auf zwei weiteren Flächen. Eine Fläche von rund 56 Hektar war von diesen drei, voneinander unabhängigen Bränden in den Bereichen Dietreichs und Oberplöttbach betroffen.

„Bei den Flächen handelt es sich um Offenland und durch die verwendete Munition und die Trockenheit fingen das Gras und die Wurzelstöcke gefällter Bäume Feuer“, erklärt Butschell. Ab der ersten Brandmeldung am Abend des 23. Juli wurden die Brandherde weitläufig abgesperrt. Die Brände befanden sich jedoch in blindgängergefährdeten Zonen, weshalb ein direktes Löschen nicht möglich war.

„Das Brandschutzmanagement des Truppenübungsplatzes sieht für solche Fälle Brandschutzstreifen vor“, sagt Butschell. Diese gerodeten Streifen sollen ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebiete verhindern. „Es bestand keine Personengefährdung oder die Gefahr, dass die Brände sich auf Gebiete außerhalb des Truppenübungsplatzen ausbreiten könnten“, gibt Butschell Entwarnung.

Der Brandschutzzug des Truppenübungsplatzes Allentsteig überwachte die Brände während der gesamten Zeit und lieferte stets ein aktuelles Lagebild. Am 25. Juli waren laut dem TÜPl-Pressesprecher keine Brände mehr zu beobachten. „Aufgrund der des Niederdrucks und der Windstille hält die Rauchentwicklung aber noch länger an“, sagt Butschell.