Zwettler Biokosmetikprodukte: Die Oma gab den Anstoß. Die Biokosmetikprodukte „Schau auf di“ sind gefragt. Die Rezepte stammen von der „Oma-Friedl“.

Von Karin Pollak. Erstellt am 10. Oktober 2020 (05:51)
Christopher Robl und Michael Friedl kreieren mit Rezepten von der „Friedl-Oma“ Kosmetikprodukte der Marke „Schau auf di“ und das mit Erfolg.
Biokosmetik „Schau auf di“

Das in den letzten Monaten oft benützte coronabedingte „Schau auf di“ wählten vor mittlerweile drei Jahren die Zwettler Christopher Robl und Michael Friedl als Namen für ihre kreierten Biokosmetikprodukte, die sich seither vor allem im Onlinehandel steigender Nachfrage erfreuen. Die Grundlage für diese Produkte bilden die alten Rezepte der „Friedl-Oma“, die für jedes Wehwehchen das richtige Kräuterrezept parat hat.

„Ich wollte Naturprodukte ganz ohne Konservierungsmittel, die aus der Region stammen und somit nachhaltig sind.“Michael Friedl

„Michaels Oma war eine richtige Kräuter-Tante. Ihre Salben und Tinkturen helfen. So stellte sie zum Beispiel einen klassischen Ringelblumenbalsam her. Auch heute basiert unser Schau-auf-mi-Zauberbalsam auf dieser Rezeptur und hilft bei sämtlichen Wehwehchen und Hautirritationen“, betont Christopher Robl, der gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Michael Friedl das Unternehmen gegründet hat.

Als Sales-Direktor in einem großen Unternehmen übernahm Robl die Vermarktung und den Vertrieb, während Michael Friedl, der mit seiner Gattin seit zwölf Jahren ein eigenes Kosmetik- und Fußpflegestudio leitet, für die Produkte – vom Rezept bis zur Herstellung – zuständig ist.

„Ich war eigentlich nie mit den herkömmlichen Produkten, die wir in unserem Studio verwendet haben, zufrieden. Ich wollte Naturprodukte ganz ohne Konservierungsmittel, die aus der Region stammen und somit nachhaltig sind“, erklärt Friedl, dem dabei die Rezepte seiner Oma in den Sinn gekommen sind.

Gestartet wurde mit fünf, sechs „Schau auf di“-Produkten. Mittlerweile gibt es 20 Produkte von dieser Marke, die von Duschbädern, Seifen, Balsam für Hände und Füße, bis hin zu den Kosmetikprodukten reichen – alles für Frauen, Männer und Kinder, 100-prozentig natürlich mit hochwertigen Inhaltsstoffen, handgerührt, händisch abgefüllt und verpackt.

„Es ist uns natürlich sehr wichtig, dass die verwendeten Produkte aus der Region kommen. Wir verwenden reine Hydrolatoren und ätherische Bioöle aus Hanf, Raps oder Distel“, betont Robl.

Onlinehandel wurde durch Corona bekannter

In den ersten beiden Jahren nach der Unternehmensgründung sei es für das Duo schwierig gewesen, am übersättigten Markt überhaupt wahrgenommen zu werden.

„Corona hat zwar Einbrüche in den Geschäften gebracht, aber viele haben sich online über Kosmetikprodukte informiert und sind auf unsere Marke gestoßen“, berichtet Robl. „Schau auf di“ sei bekannter geworden, der Onlinehandel laufe laut Robl gut: „Vor allem unsere saisonalen Produkte werden gerne gekauft.“

Selbstverständlich verwenden die Familien Robl und Friedl und ihre Freunde die neue Bio-Produktlinie – mit positivem Feedback. Auch die Kunden von Michael Friedls Studio sind von diesen Produkten begeistert.

Und das wäre auch Michael Friedls Oma: „Sie wäre sicherlich sehr stolz auf unsere Biokosmetikmanufaktur und die daraus entstandenen Marken, die teilweise aus ihrer Inspiration und ihren Rezepturen hervorgegangen sind. Ihr weiter gegebenes Wissen dient uns heute als Fundament und tolle Ausgangsbasis.

Mit dem modernen Know How von Michael, seinen Kreationen und seiner Liebe zu alten Rezepturen kreieren wir heute mitten im Waldviertel ständig neue Produkte, um unsere Philosophie weiter in die Welt hinaus zu tragen. Und wir sprudeln nur so vor neuen Ideen und Kreationen.“