Schützenhofer Nr. 1. Kammerrat Franz Redl kandidiert nicht mehr, deshalb tritt der ÖAAB-FCG mit einem neuen Spitzenkandidaten an.

Von Brigitte Lassmann-Moser. Erstellt am 16. April 2014 (10:00)
NOEN, Lassmann-Moser
ÖAAB-Bezirksobmann Alfred Grünstäudl mit dem neuen Spitzenkandidaten Karl Schützenhofer und Franz Redl (v. l.), der zehn Jahre lang die Anliegen der Arbeitnehmer in der Arbeiterkammer vertrat.

Der NÖAAB-FCG tritt im Bezirk Zwettl mit einem neuen Spitzenkandidaten zur Arbeiterkammerwahl 2014 an: Karl Schützenhofer. Franz Redl, der seit zehn Jahren als Kammerrat die Anliegen der Arbeitnehmer in der Arbeiterkammer vertritt, kandidiert nicht mehr, da er in absehbarer Zeit in Pension geht.

„Die Latte liegt nach Franz Redl sehr hoch“, betonte ÖAAB-Bezirksobmann Alfred Grünstäudl bei der Vorstellung des neuen Spitzenkandidaten, „aber wir haben einen guten Nachfolger gefunden!“

Der 52-jährige Karl Schützenhofer aus Süßenbach – er ist zweifacher Vater, ein drittes Kind ist unterwegs – ist gelernter Schlosser und seit 20 Jahren FCG-Betriebsratsvorsitzender bei der Firma Hartl Haus in Echsenbach. Er ist auch in der Fraktion Christlicher Gewerkschafter der Bau-Holz-Gewerkschaft aktiv und dort sowohl stellvertretender Landes- als auch stellvertretender Bundesvorsitzender.

"Werde mein Bestes geben"

Er tritt für eine Senkung der Lohnsteuer ein („Das würde sofort die Kaufkraft erhöhen!“), für die Wiedereinführung von Kammerzuschüssen (etwa für Kredite), die verstärkte Förderung von Familien sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie, Kindern und Beruf sowie Erleichterungen für Pendler. Schützenhofer: „Es ist mir eine Ehre, für die Arbeiterkammer zu kandidieren, obwohl es nach Franz Redl schwierig wird. Ich werde aber mein Bestes geben und hoffe, meiner Aufgabe gerecht zu werden!“

Bei der letzten Arbeiterkammerwahl erreichte der ÖAAB-FCG im Bezirk Zwettl 51 % der Stimmen (was damals einer Steigerung von 15 % entsprach). „Ich bin überzeugt, dass es uns gelingt, das Vertrauensvotum der letzten Wahl durchaus noch zu steigern“, gibt Grünstäudl das Wahlziel vor – ohne sich freilich auf eine zahlenmäßige Prognose festzulegen.