30 Helme angekauft und gesegnet. Bürgermeister Elsigan sagt Feuerwehr Unterstützung zu. Am Samstag dürfte es bei Volksfest neuen Besucherrekord gegeben haben.

Von René Denk. Erstellt am 22. Juli 2017 (05:00)
Segnung der neuen Einsatzhelme der Feuerwehr Schwarzenau. Im Bild: Verwalter Martin Bichl, Kommandant-Stellvertreter Florian Glaser, Kommandant Michael Hartner, Bürgermeister Karl Elsigan, Bezirkskommandant-Stellvertreter Karl Kainrath, Feuerwehrkurat Friedrich Mikesch und Kommandant-Stellvertreter Roland Pany.
René Denk

30 neue Einsatzhelme wurden im Rahmen des des Volksfestes am Sonntag von Feuerwehrkurat Friedrich Mikesch gesegnet.

"Bestmöglich für Einsatz schützen"

In seiner Predigt ging Mikesch auf die Wichtigkeit der Helme ein, denn sie würden die FF-Mitglieder im Einsatz und bei Übungen schützen und damit den Helfern helfen.

Feuerwehrkommandant Michael Hartner betonte, dass die alten Helme der Wehr bereits 21 Jahre alt sind und laut Hersteller nicht mehr den erforderlichen Schutz bieten würden: „Der Hersteller gibt keine Einsatzgarantie mehr und gibt an, die Helme nach 15 bis 20 Jahren auszuscheiden. Für uns ist es selbstverständlich, dass unsere Kameraden bestmöglich im Einsatz geschützt sind.“ Gerade der Kopf sei ein ganz sensibler Bereich.

Die Wehr zahlt 303 Euro pro neuem Rosenbauer-Einsatzhelm, also rund 9.000 Euro insgesamt. Bürgermeister Karl Elsigan kam der Bitte Hartners nach, dass die Gemeinde den Ankauf der Helme unterstützt: „Michael, du kannst dir sicher sein, dass ich mich im Gemeinderat dafür einsetzen werde.“ Elsigan betonte die umfangreichen Tätigkeiten der Feuerwehr, wobei es darum gehe, sich für die Mitmenschen einzusetzen und große Verantwortung zu übernehmen.

Elsigan wünschte dem ausklingenden Fest noch viel Erfolg, denn die Einnahmen würden auch dazu betragen, die Finanzen der Marktgemeinde zu entlasten. Hartner hob nach dem Fest-Abschluss hervor, dass er sehr zufrieden mit dem dreitägigen Feuerwehrfest sei: „Wahrscheinlich verzeichneten wir am Samstag einen neuen Besucherrekord. Uns hat besonders gefreut, dass unsere Gäste auch nach dem großen Musikfeuerwerk noch bei uns geblieben und unsere Gastfreundschaft genossen haben!“