Altes Vereinshaus weicht neuem Treff für Generationen

Erstellt am 06. August 2022 | 05:28
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8429524_zwe31nord_abbruch_baustelle_ehem_sporth.jpg
Bürgermeister Karl Elsigan, die vier Gemeindemitarbeiter Martin Schleritzko, Andreas Keck, Josef Böltner, Michael Kafka und Geschäftsführender Gemeinderat Horst Rosenbusch freuen sich schon auf den Generationentreff.
Foto: Fritz Schiller
Jugendtreff, Veranstaltungsort und Jausenstation für Radfahrer sowie Motorikpark entstehen gerade in Schwarzenau.
Werbung

Nachdem in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Auftragsvergaben für den neuen Generationentreff am ehemaligen Sportplatz beschlossen worden waren, konnten letzte Woche die Abbrucharbeiten starten. „Wir sind uns einig, dass wir auf Bestehendem aufbauen wollen und keine weiteren Böden versiegeln müssen, um diesen Generationentreff entstehen zu lassen“, freut sich Bürgermeister Karl Elsigan.

Die Gemeindearbeiter haben bereits die alten Fenster ausgebaut und tragen derzeit den alten Teil des Daches vom ehemaligen Vereinshaus bis auf die Grundmauern ab, das Dachstuhlholz übernimmt eine Privatperson als Brennholz. Der neuere und intakte Teil des Daches wurde auf Willhaben gegen Selbstabbau angeboten. „Wenn die Materialien wieder verwertet werden, ist das nur positiv“, freut sich Elsigan. Teilweise werden auch Böden entfernt und erneuert.

„Das Gebäude ist schon da, es wird, wenn es fertig renoviert ist, wieder mit Leben erfüllt, und mit dieser Vielfalt, die wir dort vor haben, wird das wieder ein neuer Anziehungspunkt im Freizeitbereich werden“, so Elsigan.

Pausenort auch für Radfahrer

In diesem Haus ist ein Jugendtreff geplant, ein weiterer Raum soll als Gemeinschaftsraum für Feste von Privatpersonen und Vereinen genützt werden könne. Dafür wird es auch einen überdachten Bereich im Freien geben. Hier sollen Anschlüsse vorbereitet werden, um zusätzliche Kühlgeräte, etwa für Feste, aufstellen zu können. Im Innenbereich wird es eine kleine Küche geben.

Von Außen zugänglich und jederzeit benützbar sein werden die barrierefreien Toilettenanlagen in diesem Gebäude. Denn: „Hier geht ein Radweg vorbei, und wir möchten den Radfahrern einen Ort anbieten, an dem sie eine Pause einlegen und sich erfrischen können“, meint Elsigan weiter.

Das Haus wird elektrisch beheizt werden, dafür wird es mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Der Kostenrahmen beträgt rund 270.000 Euro inklusive Motorikpark.

Mit der Errichtung des Motorikparkes wird im Herbst begonnen, wenn das Gebäude fertig renoviert ist.

Werbung