Neues Siedlungsgebiet: Von Brücke bis Jugendtreff

Erstellt am 28. März 2021 | 03:53
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Bürgermeister Karl Elsigan und Vizebürgermeister Reinhard Poppinger präsentieren die Pläne für die Siedlungsaufschließung in Groß Haselbach.
Foto: Angelika Koll, Angelika Koll
In Groß Haselbach entsteht ein neues Siedlungsgebiet. Eine Brücke soll Thayainsel und Ort verbinden.
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„Wenn alle negativ sind, ist das etwas Positives“ kommentierte Bürgermeister Karl Elsigan und eröffnete die Gemeinderatssitzung, nachdem sich alle Anwesenden getestet hatten. Großes Thema war am 18. März die geplante Siedlungsaufschließung in Groß Haselbach Nord.

Gleich mehrere Punkte der Tagesordnung standen im Zusammenhang damit. So beschloss der Gemeinderat den Ankauf mehrerer Grundstücke, um die Aufschließung zu ermöglichen. Zudem wurde die Parzellierung des Baulandes festgelegt.

Besprochen wurde auch die weitere Vorgehensweise bezüglich eines möglichen Generationentreffs und Motorikparks auf der Thayainsel beziehungsweise im dortigen Vereinshaus. In einer Jugendumfrage in der Gemeinde (die NÖN berichtete) fand die Aussicht auf einen Jugendtreff doch bei 70 Prozent der Befragten Anklang.

Veranstaltungsort für Jung und Alt

Für Elsigan könnte auf der Thayainsel ein Ort für Jung und Alt, sowie für die Vereine entstehen, wo auch kleinere Veranstaltungen abgehalten werden können. „Ich glaube, es ist sinnvoll, dort etwas für die Jugend zu schaffen“, meinte der Bürgermeister. In Schwarzenau habe man immerhin die Situation, dass die Kinder nach der Volksschule auf unterschiedliche weiterführende Schulen verteilt sind. Zu diesem Projekt gehört auch eine Geh- und Radwegbrücke und damit eine direkte Verbindung von der Thayainsel zum Ort. In weiterer Folge soll nun mit dem Jugendreferat ein Konzept für die Nutzung erstellt werden, das im Anschluss im Gemeinderat diskutiert wird.

Der Rechnungsabschluss für das Jahr 2020 war ein weiterer Tagesordnungspunkt und dieser ist natürlich auch von der Coronapandemie geprägt. Die Ertragsanteile waren im vergangenen Jahr weniger. „Es ist uns einiges an Geldmitteln abgegangen“, erwähnte Elsigan. Durch Einsparungen habe man dies aber wettmachen können. Zudem konnte die Gemeinde Fördergelder beziehen. Der Investitionshaushalt kam im vergangenen Jahr auf 1.216.653 Euro. Die Schulden konnten um rund 111.000 Euro verringert werden und liegen mit Ende 2020 bei 3.175.963 Euro.

Alle Punkte der Sitzung wurden einstimmig beschlossen, so auch der Grundsatzbeschluss für den Hochwasserschutz in Schlag und der Beitritt der Gemeinde zu „Natur im Garten“. Zudem wurde der von Christian Farthofer verlassene Platz im Ausschuss für Vereine, Jugend und Sport mit Sabine Dorr nachbesetzt.

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