„Silvestermundl“: Schloss wurde Gemeindebau. Als allererste weltweit holte sich Theatergruppe Schwarzenau Lizenz von ORF und spielte für wohltätigen Zweck.

Von René Denk. Erstellt am 03. Januar 2019 (03:56)

Wenn das Schloss zum Gemeindebau wird, die Wiener Polizei plötzlich ausgemusterte Gendarmerieuniformen trägt und das Bier zum Aufreißen die Marke „Silvester Mundl“ hat, dann setzt die Theatergruppe Schwarzenau ihr einzigartiges Projekt um.

Erstmals hat ein Theater die Lizensierung für die Jahreswende-Serie von „Ein echter Wiener geht nicht unter“ vom ORF erhalten. Die Theatergruppe präsentierte mehrere Vorstellungen bis zum Silvestertag und präsentierte sich bestens. Die Laiendarsteller gaben sich keine blöße und bewiesen, dass sie der Lizenz würdig waren. Publikumsliebling Pepi Garschall spielte den „Mundi“ und wurde zurecht mit tobendem Applaus bedacht. Weitere hervorragende Rollen boten Andreas Göth als Nachtwächter Kurti Blahovec, Manfred Schneider als Franz Werner und Sandra Neuwirth als Toni Sackbauer, ebenfalls mit heftigem Beifall bedacht.

Obmann und Regisseur Hermann Decker schrieb die Hauptcharaktere der Silvester-Folge an: Bei der Begrüßung konnte Isabella Decker lustige Antworten von „Mundl“ Karl Merkatz sowie Ingrid Burkhard (Toni) und Klaus Rott (Karli) vorlesen.