Wohnbau hat begonnen. In Schwarzenau werden acht Wohneinheiten zu je 60 m² für junge Menschen unter 35 Jahren gebaut. Die Schlüsselübergabe ist für Anfang 2018 geplant.

Erstellt am 03. August 2017 (05:00)
Mit der Montage des Hartl Haus-Wohnbaus begonnen. Auf der Baustelle im Bild stehen Siedlungsgenosschaft Waldviertel (WAV)-Bauleiter Michael Mejta, Bürgermeister Karl Elsigan, Hartl-Haus-Chef Roland Suter, Baumeister Erwin Nechwatal und WAV-Abteilungsleiter für Projekt, Horst Rosenbusch (von links).
René Denk

Mit der Montage des Wohnbaus in der Bergwegsiedlung neben der Reihenhausanlage hat die Firma Hartl Haus in der Vorwoche begonnen.

„Der Unterbau startete Ende April. In rund fünf Monaten wollen wir das Haus schlüsselfertig an die Siedlungsgenossenschaft Waldviertel (WAV) übergeben“, sagt Baumeister Erwin Nechwatal im NÖN-Gespräch. Der zweigeschoßige Wohnbau wird acht Wohneinheiten zu je 60 m2 mit Terrasse oder Balkon bieten und ist in ökologischer Holzriegelbauweise angefertigt.

Pro Wohnung sind ein Schlafzimmer, ein großer Wohn- und Speiseraum mit Küche, ein Abstellraum und ein Badezimmer geplant. Die Energiekennzahl wird bei zirka 21 kwh liegen. Weiters wird das Haus über eine Wohnraumlüftung, eine zentrale Biogas-Brennwertheizung und eine 2,65 kw peak Photovoltaikanlage verfügen.

Zwei Parkplätze pro Wohnung vorgesehen

Weiters gibt es ein freistehendes Nebengebäude für Abstellmöglichkeiten und einen gemeinschaftlich nutzbaren Garten rund um das Haus. Pro Wohnung stehen zwei Parkplätze zur Verfügung. Mit dem Projekt werden 950.000 Euro (exkl.) in Schwarzenau investiert.

Die WAV fungiert als Bauherr und wird die Wohnungen für Personen bis 35 Jahren anbieten. Die Miete inklusive Mietnebenkosten wird unter 400 Euro bleiben. „Schwarzenau hat eine zentrale Lage und ist gut an den Verkehr angebunden. Wir schätzen, dass wir die Wohnungen schnell vergeben werden können“, sagt WAV-Abteilungsleiter Horst Rosenbusch.

Die Marktgemeinde stellt den Grund für das Junge Wohnprojekt zur Verfügung. Im Vorfeld zum Bau wurde die Kanal- und Wasserinfrastruktur verbessert und eine Glasfaser-Leerverrohrung verlegt, betont Bürgermeister Karl Elisigan.

So soll das „Junge Wohnen“ in Schwarzenau mit dem Nebengebäude nach der Fertigstellung aussehen.
Hartl Haus