Verspätetes Jubiläum beim Stein-Center Grünsteidl: Feier nach Herz-OP

Erstellt am 15. Mai 2022 | 04:59
Lesezeit: 4 Min
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Ein erfolgreiches Duo sind Manfred und Claudia Grünsteidl, die zum 30-Jahr-Jubiläum samt Konzert der Seer in ihr Stein-Center einladen.
Foto: Stein-Center Grünsteidl
Dritter Anlauf zur 30-Jahr-Feier des Stein-Centers Grünsteidl: Manfred Grünsteidl feiert „Auferstehungsparty“ mit den „Seern“.
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Die Zahlen drei bzw. 30 stehen heuer beim Stein-Center Grünsteidl in Limbach im Mittelpunkt: Der dritte Anlauf für das 30-Jahr-Jubiläum der Firma soll am 23. Juli doch passen. Dabei werden die bekannten „Seer“ zum dritten Mal bei der Familie Grünsteidl aufspielen. Die NÖN verlost dazu Karten.

„Corona hat diese Feier um zwei Jahre verzögert. Aber jetzt steht einem Fest mit den Seern nichts im Weg“, sagt Manfred Grünsteidl, der bereits 2014 zur 25-Jahr-Feier seines Betriebes in Limbach und 2016 zu seinem 50. Geburtstag im Schloss Weitra diese Gruppe und eine große Fangemeinschaft begrüßen konnte.

Dass es das Stein-Center Grünsteidl gibt, ist dem Mut und dem Engagement von Manfred Grünsteidl zuzuschreiben. Der Sohn einer Bauernfamilie absolvierte die Handelsschule in Zwettl und entdeckte an seinem ersten Arbeitsplatz, bei der Firma Widy in Schrems, seine Liebe zu den Steinen. „Hier habe ich alle Abteilungen durchlaufen und wechselte dann als Werkmeister zu Lkw-Walter nach Wiener Neudorf, wo ich vieles Administrative gelernt habe“, blickt Grünsteidl zurück. Seinen Wunsch, selbstständig zu werden, erfüllte er sich mit nur 22 Jahren. In seinem Elternhaus führte er acht Jahre lang einen Steinmetz-Ein-Mann-Betrieb. Das Unternehmen wurde größer, das Angebot ebenso. „Im Laufe der Jahre habe ich fünf Firmen übernommen, darunter auch die Firma Greiner in Schrems und die Firma Fischer in Krems.“ Mit seinen 15 Mitarbeitern ist Manfred Grünsteidl nun in Limbach, in Krems und mit drei Filialen in Wien tätig.

Neuer Firmensitz ist die Pyramide

 2003 wurde die weithin sichtbare Pyramide errichtet. Auf dem 10.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände, wo früher die Familie Grünsteidl ihre Erdäpfeln angebaut hat, entstand die ägyptische Cheopspyramide: „Maßstabsgetreu natürlich“, stellt Grünsteidl klar. Diese Pyramide ist das Markenzeichen des erfolgreichen Unternehmens, das sich die „Langfristigkeit“ und die „Weiterentwicklung“ zum Ziel gesetzt hat – mit dem Werkstoff Stein ist das natürlich gegeben, und auch mit Sohn Kevin, der bereits engagiert im Unternehmen mitarbeitet, ist das Unternehmen für die Zukunft gerüstet. Dass man damit auf dem richtigen Weg ist, wird mit den vielen Aufträgen in den vergangenen 30 Jahren bestätigt. „Wir haben wirklich viele Vorzeigeprojekte umsetzen können“, meint Grünsteidl. Dazu zählen etwa der 2017 geplante und errichtete Urnenfriedhof in Großdietmanns, der Urnenhain am ehemaligen Russenfriedhof in Gmünd oder das vom Hauptplatz zum Friedhof verlegte Kriegerdenkmal in Echsenbach.

Nach Herz-OP wieder fit

Ans Aufhören denken Manfred Grünsteidl und seine Gattin Claudia noch länger nicht. „Jetzt geht es mir ja wieder gesundheitlich gut. Nach einer erfolgreich überstandenen Herz-Operation sehe ich unsere Firmenfeier auch als meine persönliche Auferstehungsparty“, zeigt sich der Unternehmer motiviert und aktiv. „Aus Dankbarkeit für die schwierige Zeit im Landesklinikum Zwettl – dorthin wurde ich nach der Operation in St. Pölten gebracht –, werde ich rund 120 Ärzte und Pfleger zum Konzert einladen. Auch die Floriani, die uns geholfen haben, als wir 2017 in unserem Wohnhaus einen Dachstuhlbrand hatten, sind meine Gäste“, betont Grünsteidl.

Neben Steinen auch Immobilien

 Neben dem Steinmetzbetrieb führt Manfred Grünsteidl auch die Immobilienfirma „Immo-Center“ mit mittlerweile zahlreichen Immobilien im Waldviertel und 80 Mietern. „Dazu zählt auch eine Bank“, verrät der Unternehmer, der sich auch für die Gmünder Vereine „Sozial aktiv“ und „Lebmit& Buntex“ stark macht. „Mit diesen sozialintegrativen Erfolgsgeschichten bin ich seit Anfang an als Quartiergeber verbandelt.“

NÖN-Karten

Bei dem Fest setzt Familie Grünsteidl auf Regionalität: Für das Catering sorgt Fleischer Fichtenbauer aus Gmünd, das Bier kommt aus Zwettl und Schrems. „Wir hoffen auf viele Gäste, sind aber ohne Erwartungshaltung. Corona hat uns vorsichtig gemacht, deshalb werden wir eine Abendkassa einrichten. Wir sehen dieses Fest ja als Dank an Kunden und Freunde, denn jeder Gast, der zu uns kommt, hat ja irgendwie einen Bezug zu uns, und das ist nicht selbstverständlich“, meint Grünsteidl, der wiederum den Seern die Treue hält. „Das ist eine Gruppe, die Generationen gefällt.“

Karten, die in drei Kategorien aufliegen, gibt es unter www.oeticket.com oder direkt im Stein-Center unter 02854/6309. Die NÖN verlost fünf Mal zwei Eintrittskarten (Kategorie Silber). Teilnehmer schicken eine Mail an: redaktion.gmuend@noen.at mit Namen, Adresse, Telefonnummer und Kennwort: „Jubiläumskonzert Steincenter“. Die Verlosung findet am 20. Mai unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

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