Grüne fordern "sichere und leistbare Mobilität". Zwettler Grüne haben ganz konkrete Forderungen in Sachen Verkehr für die Bezirksstadt.

Von Brigitte Lassmann-Moser. Erstellt am 20. Dezember 2017 (05:00)
Symbolbild

Eine Reihe von Forderungen im Bereich „Sichere und leistbare Mobilität“ – darunter auch konkrete für die Stadt Zwettl – erheben die Grünen.

„Wir wollen ein Radwegenetz in Zwettl, das seinen Namen auch verdient“, das sei „noch immer eine große offene Baustelle“, so Gemeinderat Thomas Göschl.

Auch die Menschen in Zwettl bräuchten mehr Radwege und Radabstellplätze, um sowohl ihre Einkäufe zu erledigen als auch ihren Nachwuchs mit gutem Gewissen in Schulen oder Freizeiteinrichtungen fahren lassen zu können. „Andere Bezirksstädte in Niederösterreich zeigen bereits, wie das geht!“, so die Grünen.

„Wir wollen ein Radwegenetz in Zwettl, das seinen Namen auch verdient.“Grüne Zwettl

Als erste Schritte wollen sie eine rasche Verbesserung bzw. Neuerrichtung von Fuß- und Radwegen zwischen der Firma Kastner und dem Penny-Markt entlang der Hauptachse in der Gewerbezone.

"Neue Schutzwege notwendig"

„Unbedingt nötig sind auch neue Schutzwege zur sicheren Querung der Weitraer Straße im Bereich Höhen-/Sonnleitenstraße sowie der Gerungser Straße bei der Polytechnischen Schule.“ Das versprochene neue Verkehrskonzept für die Innenstadt wäre, so Obfrau Silvia Moser, ein Anlass für derartige Verbesserungen.

Anpassung der Ampelregelungen

Durch die Inbetriebnahme der Umfahrung Zwettl haben sich auch die Verkehrsströme verändert. Deshalb fordern die Grünen, dass die Ampelregelungen in der Innenstadt diesen Veränderungen angepasst werden.“ In schwachen Verkehrszeiten sollen deshalb die Ampelphasen deutlich reduziert werden, etwa an der Postkreuzung. „Zumindest sollte man das einmal überprüfen“, so Gärber. Flüssiger Verkehr durch eine neue Ampelregelung würde allen Verkehrsteilnehmern helfen, und zwar sofort.

Nicht zuletzt sehen die Grünen nach wie vor dringenden Handlungsbedarf bei der Abfahrt von der neuen Umfahrung am Knoten Zwettl-Ost an der Straße zwischen Zwettl und Rudmanns, wo es immer wieder zu Rückstaus kommt.

365-Euro-Ticket als Dauerbrenner

Ihrer Forderung nach Änderung des Vorrangs erteilte Straßenmeister Gilbert Schulmeister bereits vor geraumer Zeit eine Absage, da sämtliche Autobahn- und Straßenabfahrten Nachrang haben. Weiterhin im Raum steht seitens der Grünen ein Tempolimit zwischen Rudmanns und Zwettl, um dem einmündenden Verkehr das Abbiegen zu erleichtern und das Gefahrenpotenzial zu verringern.

Dauerbrenner auch für die Zwettler Grünen ist nach wie vor ein 365-Euro-Ticket für alle Niederösterreicher, ein weiteres Anliegen ist die Ausweitung der ÖBB-Vorteilscard Classic auf den Busverkehr.

Umfrage beendet

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