Aus Baustelle wird in Allentsteig Oase. Aus zwei alten Häusern in Allentsteig soll eine „Oase“ mit Garten entstehen. Eigentümer der Grundstücke ist ein Urenkel des früheren Bürgermeisters August Dötz.

Von Markus Füxl. Erstellt am 17. September 2020 (05:51)
Die Abrissarbeiten in Allentsteig sind im Gang: Kurt Descovich plant eine „Oase Sagitta“.
privat

Eine „Oase Sagitta“ entsteht aktuell in der Innenstadt. Kurt Descovich, ein Urenkel des von 1874 bis 1907 amtierenden Allentsteiger Bürgermeisters August Dötz, ist Besitzer der beiden Grundstücke Hauptstraße 5 und 7.

Ihm ist es ein Herzensanliegen, die beiden völlig devastierten Gebäude in ein Schmuckstück zu verwandeln. Am 14. September gingen die Arbeiten mit dem Bagger richtig los, die Gebäude werden laut Auskunft von Markus Brinnich, dem Geschäftsführer der Firma Neuwirth, innerhalb einer Woche „flach liegen“, und Ende September – bis dahin soll auch die behördliche Bewilligung zur Errichtung der Einfriedungsmauer vorliegen – werden alle Schuttberge weggeräumt sein.

Im Anschluss daran wird von der Baufirma Reissmüller in Waidhofen an der Thaya die Einfriedung errichtet, die durch den Abbruch beschädigten Fassaden der Nachbargebäude werden sauber wiederhergestellt, die Kabel-, Kanal- und Wasseranschlüsse ordentlich verlegt. Dann plant Kurt Descovich, die Einrichtung des Gartens in Angriff zu nehmen. „Sagitta“ (lateinisch der Pfeil) ist die Bezeichnung der schnellen und sehr wendigen Schiffe, mit denen die in Almissa ansässigen Vorfahren meiner Familie das Adriatische Meer unsicher machten“, erklärt Descovich.

Was in weiterer Folge noch auf diesem Grundstück entstehen mag, ist derzeit noch Gegenstand verschiedener Vorstellungen und Träume, so der Besitzer: „Ziel ist jedenfalls, jedem Vorbeikommenden eine ansprechende und erfreuliche Ansicht zu bieten.“