Trauer um Caritas-Mitarbeiterin Michaela Koppensteiner. Große Trauer herrscht im Team der Caritas Sozialstation Zwettl. Bei einem Verkehrsunfall am 5. Februar kam die 48-jährige Mitarbeiterin Michaela Koppensteiner ums Leben.

Von Markus Füxl. Erstellt am 06. Februar 2020 (14:26)
Trauer um Michaela Koppensteiner: Die 48-jährige Mutter war bei ihren Kollegen und Kunden sehr beliebt.
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Caritas Pflege Regionalleiter Erwin Silberbauer zeigt sich betroffen: „Mit Michaela Koppensteiner verlieren wir eine zuverlässige Kollegin und Mitarbeiterin, die von allen wegen ihres stets zuvorkommenden und äußerst hilfsbereiten Wesens sehr geschätzt wurde.“ Sie war im Team und bei den Kunden sehr beliebt. „Michaela Koppensteiner war etwas Besonderes für so viele Menschen, für ihre gesamte Familie und auch für die von ihr betreuten Menschen, die sie mit viel Können, Geduld und Empathie begleitet hat. Wir werden sie immer als liebe Kollegin in Erinnerung behalten, die mit Freude, Energie und Hilfsbereitschaft das Team bereichert hat“, sagt Silberbauer.

Michaela Koppensteiner war diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und vor ihrer Tätigkeit bei der Caritas auch im Landesklinikum Zwettl und im Seniorenzentrum St. Martin tätig. 2016 fing sie in der Caritas Zwettl an. „Mit Bestürzung habe ich vom Tod unserer Mitarbeiterin erfahren“, zeigt sich auch Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger tief betroffen. „In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei ihren Angehörigen, die den Tod eines geliebten Menschen verkraften müssen. Für die nächste Zeit wünsche ich allen viel Kraft und Gottes Beistand in ihrer Trauer.“ Die Caritas wünscht den anderen bei dem Unfall verletzten Personen baldige Genesung.

Die 48-Jährige hinterlässt zwei Kinder und einen Ehemann. Das Begräbnis findet am 13. Februar um 14 Uhr in Zwettl statt. Altstadtpfarrer Franz Kaiser, der auch Koppensteiners Kinder getauft hatte, dürfte voraussichtlich die Messe halten. Eine Gebetsstunde findet am 12. Februar ab 19.30 Uhr in der Kapelle Großhaslau statt.