Übergabe von neuem Kampfanzug und Spezialtraktor

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner besuchte den Truppenübungsplatz Allentsteig und machte sich ein Bild vom Übungsgeschehen.

Erstellt am 21. November 2021 | 17:09

Anlässlich ihres Truppenbesuches am TÜPL Allentsteig besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner das Manövergeschehen der 7. Jägerbrigade in der Ortskampfanlage Steinbach.

Gemeinsam mit einer deutschen Fallschirmjägerkompanie kamen dort verschiedene Teile der leichten Brigade zum Einsatz. So stand der Schutz der Zivilbevölkerung im bebauten Gebiet im Blickpunkt des Geschehens. Szenarien wie Häuserkampf oder das Retten und Bergen von Verwundeten durch Hubschrauber wurden trainiert.

Im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden (PfP) Vereinbarungen kam es gleichzeitig zu einer Überprüfung der eingesetzten Truppenteile nach einem internationalen Qualitätsstandard. Wichtig dabei war die Abstimmung auf eine gleiche Ausbildungsstufe. „Es gilt in Krisensituation aufeinander abgestimmt, erfolgreich agieren zu können“, betonte Klaudia Tanner.

Die Ministerin nutzte bei ihrem Besuch die Gelegenheit, den Soldaten des Kärntner Jägerbataillons 25 symbolisch den neuen Kampfanzug zu übergeben. Der neue Kampfanzug mit neuem Tarnmuster wird seit einiger Zeit schrittweise im Österreichischen Bundesheer eingeführt.

Das Ziel eines sicheren Übungsbetriebes hat am TÜPL A oberste Priorität. Verteidigungsminister Tanner übergab dem TÜPL Kommando einen splittergeschützten Spezialtraktor. Der Steyer Terrus CVT 6300 wird demnächst zum Anlegen von Brandschutzstreifen in Blindgänger gefährdeten Gebieten eingesetzt. Zusätzlich sollen noch drei weitere Traktoren den Fahrzeugpark demnächst ergänzen. Am Vorplatz des Meierhofes des Schlosses Allentsteig segnete Militärsuperior Sascha Kaspar sämtliche neuen Geräte für Brandschutz Forstarbeiten und Landschaftspflege.

„Der TÜPL A ist Österreichs größtes militärisches Übungsgelände. Mit ihrer Arbeit gewährleisten sie einen sicheren Übungsbetrieb. Durch die Einbindung der Nachbargemeinden in Form von Partnerschaften, gemeinsamer Veranstaltungen und der regionalen Notversorgung gibt es hier im Waldviertel ein gedeihliches Miteinander“ betonte Tanner abschließend.