Ottenschlag

Erstellt am 07. November 2018, 04:00

von Reinhard Hofbauer

Neue CD: „So singt man in Ottenschlag“. Unionchor und Chor der Neuen Mittelschule singen Volkslieder, „Lumpen- und Gaunerlieder“ und Altbekanntes.

In der Neuen Mittelschule Ottenschlag wurde am Dienstag, 30. Oktober, die CD „So singt man in Ottenschlag“ im Rahmen eines Konzerts und einer Kalenderpräsentation vorgestellt. Die gemeinsam mit der Volkskultur Niederösterreich produzierte CD enthält neben österreichischen Volksliedern, den „Lumpen- und Gaunerliedern“, auch regionale Stücke wie „I bin a Traunstoana“ oder das niederösterreichweit bekannte „Is wo a Landl“.

Wie kam es dazu? Im April hatte die Volkskultur zum Konzert „So singt man in Ottenschlag“ ins Haus der Regionen in Krems-Stein eingeladen. Der Unionchor und der Chor der Neuen Musikmittelschule Ottenschlag unter der Leitung von Alexandra Jäger und Michael Koch präsentierten ein abwechslungsreiches Volksmusikrepertoire. Im April wurde in der NMS Ottenschlag das Konzertprogramm für die CD-Produktion unter der Aufnahmeleitung von Edgar Wolf aufgenommen.

Direktorin Edith Weiß erläuterte nach der Begrüßung beide Projekte. Dorli Draxler, Geschäftsführerin der Volkskultur, zeigte sich begeistert von den beiden Chören: „Die Volkskultur Niederösterreich sagt mit der vorliegenden CD ‚So singt man in Ottenschlag‘ Dankeschön für jahrzehntelange Zusammenarbeit“. Edgar Wolf, langzeitiger Bundes-Chorleiter des Sängerbundes, berichtete von der CD-Aufnahme: Die wichtigste Aufgabe des Aufnahmeleiters sei „zuhören und motivieren“.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch der erstmalig produzierte Jahreskalender 2019 mit Werken der Kreativschüler der NMS Ottenschlag präsentiert. Die Kreativ-Lehrerinnen Leopoldine Vogl, Erika Gschwandtner und Maria Eigner hatten die besten Werke, die im alternativen Pflichtgegenstand Kreatives Gestalten und im Werkunterricht entstanden waren, ausgesucht. Fotografiert wurden sie von Martin Rehberger in dessen Studio. Das Layout gestaltete vornehmlich Edith Weiß in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hackl und den Kreativlehrerinnen. Nach erklärenden Worten durch Leopoldine Vogl beschrieben die Schüler die Entstehung ihrer Werke zu den Fotos auf der Leinwand.

Zwischendurch sangen der Unionchor, der Schulchor sowie beide Klangkörper gemeinsam – teilweise mit Instrumentalbegleitung – einzelne Stücke der CD.