Storytelling Festival in Großhaselbach: „Lange Nacht der Geschichten“

Erstellt am 23. Juni 2022 | 05:55
Lesezeit: 2 Min
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Voller Erfolg für die „Lange Nacht der Geschichten“: Folke Tegetthoff, die Gruppe „El Retrete de Dorian Gray“ und Adam Szentanannai (vorne) sowie Reinhard Poppinger, Peter Rapli, Karl Elsigan, Matthias Romir, Wolfgang Leidenfrost und Jürgen Koppensteiner (hinten).
Foto: Internationales Storytelling Festival
Die unterschiedlichsten Erzähler waren bei Folke Tegetthoffs „Langer Nacht der Geschichten“ zu sehen.
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Es war wieder einmal ein famoser Abend, der Geschichtenerzähler Folke Tegetthoff in Großhaselbach gelang. Sein „Internationales Storytelling Festival“ tagte mit der „Langen Nacht der Geschichten“ zum sechsten Mal in der Gemeinde Schwarzenau.

Mit dabei 180 begeisterte Zuschauer. Der Kulturstadl des Gasthauses Döller war damit restlos ausverkauft. Tegetthoff hebt dabei vor allem die besondere Mischung im heurigen Jahr hervor. Von klassischer Erzählkunst (Alexandra Kampmeier), weltberühmten Geräusche-Pantomimen (Fabien Kachev) bis zum gefeierten Clown (Matthias Romir) waren zahlreiche kreative und teils auch ungewöhnliche Erzählformen präsent.

Dazwischen gab es auch noch ein Crossover-Musikerduo aus Ungarn (Trillusion) und das Objekttheater mit den Spaniern „El Retrete de Dorian Gray“, die mit ihrer poetischen Luftballon-Geschichte schon durch die ganze Welt reisten. Beeindrucken konnte zudem Sprachakrobat Markus Jeroch, dem es gelingt, mit Worten zu jonglieren.

Nach drei Jahren Abstinenz kehrte außerdem Tegetthoff selbst mit einer Erzählung auf die Großhaselbacher Bühne zurück. Er erzählte die Geschichte „Die 7 Jungs im Kofferraum“ rund um afghanische Flüchtlinge, die demnächst in seinem neuen Buch erscheinen soll. Dieses entstand in Kooperation mit dem Fotografen Steve McCurry. „Wir haben gemeinsam 25 Fotos ausgewählt, die Kinder oder Jugendliche zeigen, und ich habe dazu Geschichten geschrieben. Das Buch wird im Frühjahr 2023 erscheinen“, schildert Tegetthoff.

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