Brand in Stall: Alle 18 Schweine vor Erstickungstod vorerst gerettet

Erstellt am 10. April 2022 | 16:07
Lesezeit: 2 Min
Feuerwehr Symbolbild
Foto: Bilderbox.com, Erwin Wodicka
Ein Glimmbrand in einem Schweinestall in der Gemeinde Waldhausen verursachte so starke Rauchentwicklung, dass dieser nur durch Feuerwehr mit Atemschutzgeräten betreten werden konnte. Belüftung mit starken Ventilatoren rettete drei Zuchtsäue und ihre 15 Ferkel.
Werbung
Anzeige

In Niedernondorf, Gemeinde Waldhausen kam es am Samstag, 9. April gegen 18.15 Uhr zu einem Brand in einem alten Schweinestall eines landwirtschaftlichen Anwesens zu einem Brand.  Aufgrund der starken Rauchentwicklung war ein Betreten des Schweinestalles durch die Hausbesitzer nicht mehr möglich, worauf sie die Feuerwehr verständigten. 

Den eintreffenden Feuerwehren gelang es mit Atemschutzgeräten in den Schweinestall vorzudringen
und den bestehenden, kleinräumigen Glimmbrand innerhalb kurzer Zeit zu löschen. Mit starken Ventilatoren gelang es den Rauch rasch aus dem Stall zu blasen und die im Stall befindlichen Schweine, drei Zuchtsäue und etwa 15 Ferkel, mit Frischluft zu versorgen. 

Bei der anschließenden Kontrolle der Schweine, konnten keine Verletzungen festgestellt werden.

Zum derzeitigen Zeitpunkt war keines der Tiere verendet. Zur Kontrolle der Tiere wurde ein Tierarzt
verständigt. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei dürfte der Brand durch einen technischen Defekt eines Infrarotstrahlers (Ferkellampe) ausgegangen sein. 

Werbung