Projekteinführung Hilfe aus der Nachbarschaft. Waldviertler Kernland will Nachbarschaftshilfe Plus in Gemeinden starten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. Februar 2021 (05:32)
Maria Knaim und Christa Engel bei einer Fahrt zum Arzt, im Rahmen der Nachbarschaftshilfe Plus in Pölla. Das Waldviertler Kernland plant, das Projekt auch bei sich einzuführen.
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Die Gemeinden des Waldviertler Kernlandes überlegen, das Projekt Nachbarschaftshilfe PLUS dieses Jahr einzuführen.

Das System, das bereits in den Gemeinden Pölla, Röhrenbach, Lichtenau und Rastenfeld umgesetzt wird, funktioniert so: Zuerst werden freiwillige Helfer gesucht. Sie entscheiden, an welchen Tagen und in welchem Umfang sie sich zur Verfügung stellen, etwa für Fahrten zum Arzt, Ämtern oder Einkaufen, für Begleitung beim Spaziergehen, Friedhofsbesuch oder zum Gesellschaft Leisten. Die Freiwilligen werden von Büromitarbeitern in den teilnehmenden Gemeinden betreut. Sie sind versichert, erhalten das amtliche Kilometergeld und können kostenlos an Kursen oder Vorträgen teilnehmen. Ziel ist, ihren Mitmenschen in der Gemeinde den Alltag zu erleichtern und eine hohe Lebensqualität in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Geschäftsführerin Doris Maurer sagt zu den Plänen: „Während des Lockdowns haben wir gesehen, wie gut die Nachbarschaftshilfe bei uns funktioniert und wie bereitwillig sich Menschen zur Verfügung gestellt haben. Mit Nachbarschaftshilfe PLUS könnten wir ein funktionierendes System und Sicherheit für alle anbieten.“

Bei Interesse bittet Maurer um Anruf auf den jeweiligen Gemeindeämtern oder um ein Mail an office@waldviertler-kernland.at.