Wer in Ottenschlag kandidiert. Wer sind die Ottenschläger Spitzenkandidaten zur Gemeinderatswahl? Wofür stehen sie? Was sind ihre Visionen für die Stadt?

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. Januar 2020 (12:25)
Johannes Grötz, Paul Kirchberger, Wilhelm Raidl (v. l. n. r.)
privat

Ihre Bilanz: Wie hat sich Ottenschlag in den vergangenen fünf Jahren entwickelt? Und wo soll Ottenschlag in 20 Jahren stehen?

Kirchberger: Ottenschlag hat in den letzten fünf Jahren eine sehr positive Entwicklung gemacht und viele Projekte erfolgreich umsetzen können. Zum Beispiel die Sicherung der Wasserversorgung, Neubau von Bauhof und Altstoffsammelzentrum und vieles mehr. Wir streben an, dass wir in den nächsten 20 Jahren wieder wachsen und nach wie vor eine lebenswerte Gemeinde bleiben.

Raidl: Obwohl 2008 ein neues Kurheim eröffnet wurde, konnten keine Synergien für die Gemeinde oder deren Einwohner in weiterer Folge geschaffen werden. Durch kreative Eigeninitiative der Gemeindeführung sollte sich die Tendenz ins Positive wandeln und die Lebensqualität der Ottenschlager verbessern.

Grötz: In den letzten Jahren wurde der Bauhof neu errichtet. Für das Ortsbild wurde gesorgt, alte Gemeindegebäude wurden abgerissen. Das Gemeindehaus wurde barrierefrei umgebaut. Ottenschlag sollte in 20 Jahren mit vielen Neubauten, ohne Abwanderungen und vielen Jungfamilien ein lebenswerter Ort bleiben und eine gute Infrastruktur und attraktive Angebote vorweisen.

Was sind die ersten Vorhaben, denen sich die Ottenschläger Politik nach der Wahl widmen sollte?

Kirchberger: ie ersten Vorhaben werden die Gestaltung des oberen Ortsteiches, die Fertigstellung der Ortsbeleuchtung auf LED, die Neugestaltung der Kinderspielplätze, die bestmögliche Unterstützung aller Vereine, Umwelt- und Zivilschutzthemen sowie Bemühungen in den Ausbau des Glasfasernetzes sein.

Raidl: Gezielte und nachhaltige Förderungen bereitstellen (unterstützt durch EU-Mittel) und Attraktiverung von touristischen und gesellschaftlichen Einrichtungen, die auch Arbeitsplätze für alle Generationen sowie Wertschöpfung für die gesamte Region bringen. Diesbezüglich ist die bessere infrastrukturelle Anbindung von Seiten der Landesregierung einzufordern.

Grötz: Die Ottenschläger Politik sollte sich nach der Umwidmung und des Erwerbs neuer Baugründe widmen, dazu die nötige Infrastruktur für unsere kleinsten Bürger schaffen um Ottenschlag für Jungfamilien attraktiv zu machen. Der Kindergarten sollte vergrößert bzw. erneuert werden. Die Räumlichkeiten sind für 25 Kinder schon sehr klein bemessen. Am Spielplatz des Kindegartens gibt es einige Mängel, zum Beispiel die Gerätehütte bzw. WC für die Kinder ist in einer Garage untergebracht.

Christa Jager wird nach 10 Jahren als Bürgermeisterin aufhören. Was ist von ihrem Nachfolger zu erwarten?

Kirchberger: Ich möchte den Weg des gemeinsames Miteinanders, den Bürgermeisterin Christa Jager zehn Jahre lang geprägt hat weiterführen sowie für die Anliegen aller Gemeindebürger da sein und ein offenes Ohr haben.

Raidl: Es wird keine modernere und zeitgemäße Veränderung zu erwarten sein. Nach dem Motto: Es war schon immer so, warum soll es nicht so bleiben?

Grötz: Von Christa Jagers Nachfolger erwarte ich mir eine faire Politik, offen zu jeder Partei und dass dieser für die Gemeinde und jeden Bürger eine gerade Linie geht.

Warum soll man am 26. Jänner Ihrer und nicht einer anderen Partei die Stimme geben?

Kirchberger: Wir haben in der ÖVP Ottenschlag ein hervorragendes Tem aus jungen und erfahrenen Kandidaten aufzubieten und können auf eine jahrzehntelange, erfolgreiche Arbeit für unsere Gemeinde zurückblicken.

Raidl: Vielfach wurden Bürgeranliegen an uns herangetragen, obwohl wir nicht die derzeit regierende Bürgermeisterpartei sind, sondern „nur“ die Opposition. Durch eine Stärkung der SPÖ ist es uns wesentlich besser möglich, diesen Anliegen mehr Gewicht beizumessen.

Grötz: Die Bürger aus Ottenschlag sollen mich wählen, da ich mich in Ottenschlag für die Sicherheit der Bürger, für die optimale Infrastruktur der Kinder und für unsere Wirte im Ort einsetzen.

Welches Wahl-Ergebnis würden Sie für Ihre Partei als Erfolg werten?

Kirchberger: Als neuer Spitzenkandidat würde ich mich für unser Team der ÖVP Ottenschlag über ein ähnlich hervorragendes Ergebnis wie bei den Gemeindewahlen 2015 freuen.

Raidl: eder Zugewinn an Stimmen, beziehungsweise Prozentanteilen ist für uns ein Erfolg.

Grötz: Der Erhalt meiner Stimme zählt für mich schon als Erfolg und Zufriedenheit. Alles weitere nach obenhin ist natürlich immer positiv und sehr erfreulich.