Destillerie Rogner: 18 Jahre Tradition in einer Flasche. „Old John“ taufte die Destillerie Rogner ihre neueste Kreation. Nach Jahren der Lagerung wurde diese jetzt abgefüllt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. Juni 2021 (13:22)
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Hermann und Elisabeth Rogner präsentieren ihren neuen, über 18 Jahre gelagerten Whisky „Old John“.
privat, privat

Die Destillerie Rogner aus Roiten bei Rappottenstein präsentiert den neuen Waldviertler Whisky „Old John“. Die Geschichte von diesem geht bis ins Jahr 2002 zurück, als Hermann Rogner den Entschluss fasste, selbst Whisky zu brennen. Gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth erarbeitete er seine persönliche Rezeptur, die auf dem raren, aber wertvollen und vor allem regionstypischen Johannesroggen fundierte.

Die besondere Ernte von 2002

Der Whiskybrenner ergänzt: „Die Ernte war in diesem Jahr 2002 von Regen geprägt, das Getreide oftmals feucht und nur begrenzt lagerfähig. Daher befeuerten wir aus unserer Not heraus die Darre und trockneten unser spezielles Roggenmalz über Torffeuer. Den Winter 2002/03 nutzten wir, um aus diesem Getreide Whisky zu brennen.“ Das erzeugte Destillat lagerte danach über viele Jahre in einem vorbelegten Bourbonfass.

Laut Rogner fand „Old John“ seinen Charakter im Laufe seines Werdens von selbst. In diesen Tagen haben die Rogners aus dem über 18 Jahre gelagerten Fass 180 Halbliter-Flaschen abgefüllt, in Kassetten verpackt und bieten diese nun interessierten Whiskyfans in limitierter Auflage zum Erwerb an.

Cremig süß mit fruchtiger Note wird der neue Whisky beschrieben. Dazu kommen Anklänge von Vanille und Zitrus, im Abgang rauchig mit fruchtiger Würze. Hermann Rogners Genussempfehlung: „Nehmen Sie sich Zeit. Unserem ,Old John‘ gaben wir 18 Jahre Zeit zu reifen, um seine Persönlichkeit, seinen Charakter zu entfalten. Lassen Sie ihm im Glas einige Minuten Zeit zu atmen. Ist Ihnen die Fassstärke zu kräftig, fügen Sie mit der in der Kassette beigelegten Pipette einige wenige Tropfen frisches Wasser hinzu.“